Was sind Lohnnebenkosten?

Lohnnebenkosten bestehen aus den Sozialabgaben, die ein Arbeitgeber für seinen Mitarbeiter abführt und eventuellen Zusatzaufwendungen. Die Lohnnebenkosten können bis zu 30 % des Bruttogehalts ausmachen.

Wie kann man Lohnnebenkosten senken?

Die Höhe der Sozialabgaben ist zwar staatlich geregelt, doch zählen auch freiwillige Arbeitgeberzuschüsse zu den Lohnnebenkosten, die teilweise vom Staat subventioniert werden. Durch den Einsatz dieser Zuschüsse können die Lohnnebenkosten reduziert werden.

Welche Lohnnebenkosten gibt es?

Zu den Lohnnebenkosten zählen der Arbeitgeberanteil der Sozialabgaben, also Arbeitslosen-, Renten-, Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge. Weiter sind auch betriebliche Zusatzleistungen wie der staatlich subventionierte Essenszuschuss.

Lohnnebenkosten: Maßgeblicher Faktor der Gehaltszahlung

Notwendige Abgaben an den Staat reduzieren die Gehaltszahlung

Wer Mitarbeiter beschäftigt, muss nicht nur das Bruttogehalt zahlen, sondern auch Lohnnebenkosten abführen. Der Betrag ist nicht zu unterschätzen, denn er macht circa ein Drittel der Personalaufwendungen aus. Die Lohnnebenkosten setzen sich aus dem Arbeitgeber-Anteil an den Sozialabgaben und betriebsinternen Zusatzaufwendungen zusammen. In Deutschland machen diese Kosten immerhin rund 30 Prozent des Bruttogehalts aus und beeinflussen damit maßgeblich die Höhe des Nettogehalts. Trotz der gesetzlich festgelegten Sozialabgaben lassen sich die Lohnnebenkosten mit Unterstützung des Staates senken.

Was sind Lohnnebenkosten?

In Deutschland werden zwei Arten der Lohnnebenkosten unterschieden. Zum Einen existieren die gesetzlich vorgeschriebenen Sozialabgaben. Zum Anderen tariflich und betrieblich festgesetzte Beträge. Die gesetzlich vorgeschriebenen Sozialabgaben müssen in jedem Fall entrichtet werden, da es sich hierbei um den Arbeitgeberanteil zur Arbeitslosen-, Renten-, Pflege- und Krankenversicherung handelt. Wie viel an den Staat abgeführt werden muss, ändert sich jährlich. Allerdings ist die Höhe der abzuführenden Lohnnebenkosten auf eine bestimmte Höhe des Bruttogehalts begrenzt. Die Beitragsbemessungsgrenzen fallen in den neuen und alten Bundesländern unterschiedlich aus. Das gilt vor allem für die Abgaben an die Knappschaften und für die Arbeitslosenversicherung. Die Grenzbeträge sehen folgendermaßen aus:

  •     Arbeitslosenversicherung: Jahresbruttogehalt 71.400 € (alte Bundesländer), 60.000 € Jahresbruttogehalt (neue Bundesländer)
  •     Rentenversicherung: 71.400 € Jahresbruttogehalt (alte Bundesländer); 60.000 € Jahresbruttogehalt (neue Bundesländer)
  •     Knappschaftsversicherung: 87.600 € Jahresbrutto (alte Bundesländer), 73.800 € Jahresbrutto (neue Bundesländer)
  •     Kranken- und Pflegeversicherung: 48.600 € Jahresbrutto in den alten und neuen Bundesländern

Bei innerbetrieblichen Lohnnebenkosten handelt es sich um Kann-Aufwendungen. Der Arbeitgeber legt also individuell fest, ob er diese Lohnnebenkosten auf sich nimmt oder nicht. Dazu gehören das Weihnachtsgeld, die betriebliche Altersvorsorge oder das 13. Monatsgehalt.

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Lohnnebenkosten senken durch Arbeitgeberzuschüsse

Durch subventionierte Arbeitgeberzuschüsse lassen sich erheblich die Lohnnebenkosten senken. Allein das Benefit Essenszuschuss bringt Arbeitgebern pro Arbeitnehmer eine jährliche Ersparnis an Lohnnebenkosten in Höhe von 1.382,40 €. Möglich macht das der Staat durch Subventionen in Höhe von täglich 6,50 € und gibt so Arbeitgebern ein Instrument in die Hand, mit dem sie ihre Lohnnebenkosten senken können. Niedrigere Lohnnebenkosten spornt Unternehmer gleichzeitig dazu an, mehr Personal einzustellen. Dadurch wird die Arbeitslosigkeit reduziert, die Kaufkraft erhöht und die Wirtschaft gefördert. Es lohnt sich also in jedem Fall, die Lohnnebenkosten mit einem Essenszuschuss, Tankgutschein oder vielleicht mit der Übernahme der Kinderbetreuungskosten zu senken.  

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