Digitaler Wandel der Finanzbranche

Berlin, März 2019 – Die Finanztechnologie, kurz FinTech, reagiert auf den digitalen Wandel und arbeitet laufend an neuen Finanzinstrumenten und -dienstleistungen. Jetzt lud der Wirtschaftsclub des Berliner Tagesspiegels Wirtschaftsentscheider in die Hauptstadt ein, um über die Transformation der Finanzbranche zu sprechen. Neben Impulsvorträgen des Hasso Plattner Instituts (HPI) für Digital Engineering und der Commerzbank Tochter Comdirect Bank AG war auch der Finanzdienstleister Lunchio GmbH mit einem Vortrag zum Thema „Digitale Transformation von Mitarbeiterbenefits“ vertreten.

Wie können Unternehmen den Nachwuchs für die digitale Transformation gewinnen? Und wie kann die Digitalisierung in den Unternehmen umgesetzt werden? Eine Antwort auf beide Fragen zugleich gab beim Treffen im Wirtschaftsclub des Tagesspiegels am
6. März 2019 in Berlin Jan Saupe, CEO und Co-Founder der Lunchio GmbH. Denn das Startup aus Berlin beschäftigt sich mit der Digitalisierung steuerfreier Benefits für Mitarbeiter: „Unser Kernprodukt sind digitale Essensmarken. Damit können Firmen einen sehr modernen und flexiblen Benefit anbieten, den die Mitarbeiter jeden Tag erleben. Das ist ein wertvoller Baustein im Employer Branding und trägt dazu bei, sich im Wettbewerb um Nachwuchskräfte von anderen Unternehmen abzugrenzen“, sagt Jan Saupe. Gleichzeitig sei die durchgehend papierlose Abwicklung der digitalen Essensmarken sehr effizient, zuverlässig sowie komfortabel und damit ein wichtiger Schritt in der digitalen Transformation.

Analoge Benefits werden ausgetauscht

Analoge Benefits werden ausgetauscht

Die digitalen Essensmarken ersetzen die bisherigen Papiermarken und optimieren das System. Denn die Mitarbeiter können völlig frei entscheiden, wo sie Essen kaufen möchten und sind nicht, wie bisher, an bestimmte Akzeptanzstellen gebunden. Der Beleg für das gekaufte Essen, sei es vom Bäcker um die Ecke, aus einem Restaurant oder der Salat-Bar im Supermarkt, wird einfach mit dem Smartphone abfotografiert und an Lunchio geschickt. Hier überprüfen Mitarbeiter den Beleg und antworten mit einer Nachricht zum Erstattungsbetrag sowie dem aktuellen Kontostand. Im Hintergrund wird eine Abrechnung für jeden Mitarbeiter geführt, die monatlich an die Lohnbuchhaltung des Unternehmens übermittelt wird. So können Arbeitgeber bis zu 96 Euro im Monat für Essen steuerfrei an die Mitarbeiter auszahlen. Jan Saupe: „Wir konnten inzwischen mehrere große Kunden von diesem System überzeugen und die digitalen Essensmarken erfolgreich einführen. Die Akzeptanz steigt spürbar – wir erleben ein echtes Umdenken.“ Auch einige der anwesenden Entscheider großer Unternehmen interessierten sich nach der Präsentation ernsthaft für den Wechsel zur digitalen Essensmarke: „Es ergaben sich wertstiftende Gespräche bis tief in die Nacht hinein“, so das Resümee von Jan Saupe.

Schlank, schnell und agil

Beim Treffen des Tagesspiegel Wirtschaftsclubs werden seit mehr als fünf Jahren aktuelle Themen von hochkarätigen Gesprächspartnern in Vorträgen präsentiert und anschließend auf dem Podium sowie in kleineren Gesprächsrunden diskutiert. Gerd Appenzeller vom Tagesspiegel moderierte den Abend zum digitalen Wandel in der Finanzbranche und ließ Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft zu Wort kommen. Die Impulsvorträge hielten Prof. Dr. Andreas Polze, HPI Research School Potsdam und Arno Walter, CEO der Commerzbank Tochter Comdirect Bank. In Kurzvorträgen präsentierten FinTechs wie die Lunchio GmbH ihre neuartigen Geschäftsmodelle für eine schlanke, schnelle und agile Zukunft.

 

Pressekontakt:

Lunchio GmbH

Dennis Ortmann (Geschäftsführer)
Alexandrinenstraße 2-3
10969 Berlin
Telefon: 0800 724 1300

hallo@lunchio.de
www.lunchio.de

Saupe Communication GmbH

Meike Winter
Industriestrasse 36 – 38
88441 Mittelbiberach
Telefon: +49 (0) 73 51 – 18 97-20
Telefax: +49 (0) 73 51 – 18 97-29

winter@saupe-communication.de
www.saupe-public-relations.de

Digitale Essensmarken - Tax Compliance

Berlin, März 2019 – Nur Digitale Essensmarken mit Einzelbelegabgleich bieten Arbeitgebern Tax Compliance für arbeitstägliche Zuschüsse zu Mitarbeiter-Mahlzeiten. Denn nur diese Kombination schafft die Voraussetzungen, die das Bundesministerium der Finanzen für die rechtskonforme Nutzung von Essensmarken vorgibt. Der Dienstleister Lunchio GmbH mit Sitz in Berlin garantiert als einer der ersten der Branche die Prüfung jedes einzelnen digital eingereichten Belegs durch entsprechend geschulte Mitarbeiter.

Essensmarken gehören zu den Mitarbeiter-Benefits, die in vielen Unternehmen für sinnvoll gehalten und deshalb häufig genutzt werden. Mit den digitalen Essensmarken haben Unternehmen nun ein modernes und attraktives Instrument zur Verfügung, das Arbeitnehmern und Arbeitgebern gleichermaßen nützt. Denn die Mitarbeiter erhalten bis zu 600 Euro mehr Netto im Jahr verglichen mit einer Gehaltserhöhung im selben Umfang und können dank des neuen Systems frei entscheiden, wo sie essen möchten. Arbeitgeber bieten einen finanziellen Anreiz, ohne dafür Lohnnebenkosten zu bezahlen. Ein großes Problem der traditionellen Essensmarken in Papierform besteht darin, dass sie häufig nicht rechtskonform eingesetzt werden. Digitale Essensmarken mit Einzelbelegabgleich sichern dagegen die größtmögliche Compliance.

Arbeitgeber sind in der Verantwortung

Die rechtlichen Rahmenbedingungen für Papier-Essensmarken sind in den Lohnsteuer-Richtlinien geregelt. Mit einem Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen vom 24. Februar 2016 wurde diese Richtlinie um Vorgaben für digitale Essensmarken ergänzt. Als Arbeitslohn kann die digitale Essensmarke demnach nur dann angesetzt werden, wenn tatsächlich eine Mahlzeit gekauft wird und der Zuschuss nicht höher ist, als der Preis der Mahlzeit. Die Nachweispflicht dafür liegt beim Arbeitgeber und kann manuell oder elektronisch durch die Prüfung der Einzelbelege erfolgen. Halten sich Arbeitgeber nicht daran, drohen bei einer Steuerprüfung hohe Lohnsteuernachzahlungen.

Unkompliziertes Verfahren sorgt für Transparenz

Die Lunchio GmbH hat sich als externer Dienstleister darauf spezialisiert, die Nutzung der digitalen Essensmarken für Mitarbeiter und Unternehmen möglichst komfortabel zu gestalten. Lunchio Geschäftsführer Dennis Ortmann: „Die Mitarbeiter haben freie Wahl, wo sie zum Essen gehen möchten. Sie fotografieren einfach den Beleg für das Essen mit dem Smartphone und schicken das Bild an Lunchio. Unsere geschulten Mitarbeiter prüfen jeden Beleg nach einem Katalog, den wir mit den Finanzbehörden abgestimmt haben.“ Im Hintergrund führt der Dienstleister für jeden einzelnen Mitarbeiter ein Konto mit dem monatlichen Budget. Die Lohnbuchhaltung des Arbeitgebers erhält einmal pro Monat einen Datensatz für die Erfassung der Essenszuschüsse in der Lohnabrechnung. Pro Mitarbeiter und Monat kostet das im Schnitt neun Euro.

Finanzbehörden reagieren positiv

In Zusammenarbeit mit einer deutschlandweit tätigen Kanzlei stellt die Lunchio GmbH für jeden neuen Kunden Lohnsteuer-Anrufungsauskünfte beim zuständigen Finanzamt. „Diese Anfragen fallen durchweg positiv aus, denn alle Eckpunkte unseres Systems entsprechen den Anforderungen – die externe und interne Tax Compliance wird optimal eingehalten“, so Dennis Ortmann.

Smarte Benefits für Mitarbeiter

Ein Interview mit Dennis Ortmann von Lunchio

Dennis Ortmann Head of Sales und einer der Gründer des StartUps „Lunchio“ aus Berlin. Lunchio wurde 2015 gegründet und beschäftigt mittlerweile ein 25-köpfiges Team. Gemeinsam bieten sie digitale Arbeitgeberzuschüsse für smartes Employer Branding an. Was das genau bedeutet, erzählt uns Dennis. Wir freuen uns, ihn zu diesem Interview begrüßen zu dürfen und mehr über das Thema Mitarbeiterbenefits, wie z. B. die digitale Essensmarke, zu erfahren.

Stephanie: Dennis, vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, um uns und den Lesern Euer StartUp „Lunchio” vorzustellen.
Was macht Lunchio und welche Idee steckt dahinter?

Dennis: Die Idee hinter Lunchio ist sehr simpel und eigentlich bereits sehr alt. Wir digitalisieren Mitarbeiterbenefits, also steuerfreie Benefits für Mitarbeiter, wie z. B. den Zuschuss zum Essen (sog. Essenmarke) und den Warengutschein (auch bekannt als klassischer Tankgutschein oder fachliche den sog. Sachbezug 44 €). Die Essenmarke gibt es bereits europaweit seit über 60 Jahren und wurde als Möglichkeit geschaffen, MitarbeiterInnen, die nicht in den Genuss einer eigenen Kantine kommen, steuerbegünstigte Zuschüsse zu Mahlzeiten, eben sog. Essenmarken, als Ausgleich zu Verfügung zu stellen. Die bekannten Essenmarken sind allerdings veraltet in Papierform, also analog, und nur an ausgewählten Akzeptanzstellen einsetzbar. Die Digitale Essensmarke von Lunchio hingegen ist deutschlandweit überall für Essen einlösbar. Also in jedem Restaurant, Café, Imbiss, Supermarkt, Food Truck usw. MitarbeiterInnen gehen wie gewohnt essen und einkaufen, schicken dann den Essensbeleg per Foto und Smartphone an Lunchio und erhalten mit der nächsten Gehaltsabrechnung knapp 100 € steuerfrei als Benefit ausbezahlt.

„Mitarbeiter erhalten mehr Geld im Monat und das ohne eine Gehaltserhöhung des Arbeitgebers!“ Dennis Ortmann

Stephanie: Was haben die MitarbeiterInnen davon, wenn sie Lunchio nutzen?

Dennis: Mitarbeiter erhalten mehr Geld im Monat und das ohne eine Gehaltserhöhung des Arbeitgebers! Die meisten MitarbeiterInnen gehen vermutlich für 100 € im Monat essen oder einkaufen. Mit Lunchio kann genau dieser Betrag steuerfrei verrechnet werden. Per direkter Einbindung in jede Lohnsoftware werden somit 100 € vom Gehalt für den Mitarbeiter steuerfrei. Ohne Aufwand des Arbeitgebers! Natürlich können Arbeitgeber ihren MitarbeiterInnen die 100 € auch zusätzlich zum Gehalt bezahlen, also als alternative Gehaltserhöhung. Der Nettomehrwert liegt bei 52 € und mehr, da die klassischen Abgaben auf diese Gehaltsextras nicht anfallen.

Stephanie: Auf Eurer Homepage schreibt ihr, dass die Unternehmen durch den Einsatz von Essensmarken langfristig Geld sparen: Wie funktioniert das genau? Denn es gibt ja zusätzliche Ausgaben.

Dennis: Tatsächlich ist genau das das Schöne an unserem Produkt. Arbeitgeber und Arbeitnehmer profitieren im gleichen Maße! Denn immer dann, wenn Arbeitnehmer Lohnnebenkosten einsparen, dann spart natürlich auch der Arbeitgeber die entsprechenden Arbeitgeberlohnnebenkosten. Wenn wir beispielsweise 100 € als steuerfreien Benefit ausgeben, würde dies den Arbeitgeber über eine klassische Barlohnerhöhung ca. 120 € kosten. Beim Arbeitnehmer hingegen kämen aber nur 52 € Netto an. Mit der Digitalen Essensmarke von Lunchio ist es so, dass genau diese 100 € eins zu eins beim Arbeitnehmer ankommen.

Stephanie: Der Kunde hat sich jetzt dazu entschieden, mit Lunchio zu starten. Was muss er als nächstes tun?

Dennis: Der Start mit Lunchio ist denkbar einfach. Jeder Kunde bekommt von Anfang an seinen persönlichen Betreuer. Gemeinsam wird das Onboarding der MitarbeiterInnen koordiniert: Die Unternehmen übermitteln die teilnehmenden MitarbeiterInnen (z. B. durch einen Export aus der Personalsoftware oder eine einfache Excel Tabelle) – den Rest übernehmen wir! Am Starttag bekommen alle MitarbeiterInnen eine Willkommens-E-Mail von Lunchio, mit der Bitte um die finale Bestätigung der Angaben und schon kann es losgehen: Der erste Beleg kann eingereicht werden! Alle benötigten Unterlagen zum Start, wie z. B. Informationsmaterial für die MitarbeiterInnen kommen selbstverständlich von Lunchio. Der betriebliche Aufwand nach Einführung von Lunchio ist minimal. Es muss nur die Zahldatei in die Lohnsoftware importiert werden.

Stephanie: Welche Kunden habt ihr bereits überzeugen können?

Dennis: Da wir uns in einem Arbeitsmarkt mit praktischer Vollbeschäftigung bewegen, spielt ein gutes Arbeitgebermarketing in Form von zeitgemäßen und digitalen Benefits wie unsere Digitale Warengutschein oder die Digitalen Essensmarken für viele Unternehmen eine wichtige Rolle. So zählen beispielsweise klassische Berliner StartUps wie die Visual Meta GmbH (Axel Springer) oder die  Orderbird AG, aber auch mittelständische Unternehmen mit jeweils 300 bis 500 MitarbeiterInnen, wie Interxion oder die Sigel GmbH und große Holdingstrukturen mit mehreren 1000 MitarbeiterInnen zu unseren Kunden. Weiterhin bemerken wir gerade einen starken Zulauf an Steuerberatern, die unsere Produkte einsetzen und uns auch an ihre Mandanten empfehlen. Das ist natürlich ein starkes Signal für den Markt und es freut uns, deutschlandweit Arbeitgeber bei effektivem Arbeitgebermarketing zu unterstützen.

Stephanie: Ihr seid bereits sehr erfolgreich. Wo seht ihr euch in drei Jahren?

Dennis: In drei Jahren werden wir immer noch fokussiert an unserer Mission arbeiten, digitale Benefit-Produkte (Digitale Essensmarken und Digitaler Warengutschein) zu entwickeln, die sowohl Unternehmen als auch MitarbeiterInnen gerne und mit Freude nutzen. Bis dahin werden wir vor allem mittlere und große Unternehmen von unseren Produkten überzeugt haben und neue Standards in der aktiven Befolgung von steuerlichen Pflichten sowie in der Rechtssicherheit von Digitalen Essensmarken geschaffen haben.

Stephanie: Dennis, ich danke Dir für dieses aufschlussreiche Interview. Ich bin mir sicher, auch unsere Leser freuen sich über die vielen Informationen zu Lunchio. Wir wünschen Euch weiterhin ganz viel Erfolg

Das Interview im Original ist erschienen auf blog.company-mood.de

Berlin, Dezember 2018 – Arbeitgeber aufgepasst: Mit Sitzung vom 19. Oktober 2018 hat der Bundesrat die Änderung der Sozialversicherungsentgeltverordnung (SvEV) beschlossen. Die endgültigen Sachbezugswerte für das Jahr 2019 stehen somit fest und wurden durch das Bundesministerium der Finanzen mit einem Schreiben vom 16. November 2018 (IV C 5 – S 2334/08/10005-11) bekannt gemacht. Grundlage ist die jährliche Anpassung an den Verbraucherpreisindex, den das Statistische Bundesamt ermittelt. Über einen Zeitraum von 12 Monaten werden dafür die Verbraucherpreise für Lebensmittel und Getränke geprüft. Der Sachbezugswert für ein Mittagessen wird ab dem 1. Januar 2019 von bisher 3,23 Euro auf 3,30 Euro erhöht, der Sachbezugswert für ein Frühstück von 1,70 Euro auf 1,77 Euro. Unternehmen, die ihren Mitarbeitern digitale Essensmarken zur Verfügung stellen, haben den Vorteil, dass diese Änderung automatisch in die Berechnung und Erstattung der arbeitstäglichen Zuschüsse zur Mahlzeit einfließt und damit kein zusätzlicher Anpassungsaufwand notwendig ist.

Auch im kommenden Jahr haben Arbeitgeber die Möglichkeit, ihren Mitarbeitern Essensmarken zur Verfügung zu stellen. Dabei können Unternehmen wählen, ob sie die Essenmarken in der herkömmlichen Papierform und nur für bestimmte Akzeptanzstellen ausgeben möchten, oder die digitale Essensmarke bevorzugen. Diese wird komfortabel über das Smartphone abgewickelt und kann überall ohne Akzeptanzstellenbindung für Mahlzeiten eingesetzt werden. Die Lohnbuchhaltung erhält dabei für die Auszahlung über die Gehaltsabrechnung monatlich einen Datensatz für jeden Mitarbeiter.

Zwei Bestandteile – ein Betrag

Der Wert der digitalen Essensmarken setzt sich aus zwei Teilen zusammen, die unterschiedlich zu betrachten sind. Das ist zum einen der Sachbezugswert: hierbei handelt es sich aus der Perspektive des Gesetzgebers um den Wert für ein Mittagessen im Jahr 2019. Dieser Wert beträgt zukünftig 3,30 Euro und muss versteuert werden. Je nach eingesetzter Variante der digitalen Essensmarken wird der Sachbezugswert dabei entweder vom Arbeitgeber pauschal mit 25 Prozent versteuert oder vom Arbeitnehmer über den sogenannten Eigenanteil bei Kauf von Mahlzeiten getragen. In diesem Fall leistet der Arbeitnehmer eine eigene Zahlung aus bereits versteuertem Einkommen über den Eigenanteil. Zusätzlich kann der Arbeitgeber einen Zuschuss gewähren, der bis zu einer Höhe von 3,10 Euro steuer- und sozialabgabenfrei ist, solange der Zuschuss den tatsächlichen Preis der Mahlzeit nicht übersteigt. Nur bei den digitalen Essensmarken hat der Arbeitgeber die Möglichkeit, bis zu 6,40 Euro (3,10 Euro + 3,30 Euro) anstatt der bislang üblichen 3,10 Euro steuer- und sozialabgabenfrei zu erstatten, wenn die Versteuerung über den Eigenanteil des Arbeitnehmers gewählt wird. Wenn der Arbeitnehmer beispielweise eine Mahlzeit im Wert von 10,00 Euro erwirbt, kann ihm ein steuer- und sozialabgabenfreier Zuschuss von 6,40 Euro erstattet werden, da seine eigene Zuzahlung zur Mahlzeit 3,60 Euro beträgt. Dabei ist die Mahlzeit mit dem Sachbezugswert 2019 von 3,30 Euro zu bewerten. Die eigene Zuzahlung des Arbeitnehmers von 3,60 Euro ist anzurechnen. Da die Zuzahlung über dem amtlichen Sachbezugswert liegt, muss der Mitarbeiter keinen geldwerten Vorteil versteuern.

Die Auswirkungen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer

Für die Mitarbeiter ändert sich kaum etwas durch den höheren Sachbezugswert. Bei der Versteuerungsvariante über den Eigenteil des Arbeitnehmers muss der Wert der Mahlzeit in Zukunft lediglich 3,30 Euro übersteigen. „Unsere Auswertungen haben jedoch ergeben, dass 70 Prozent aller digital eingereichten Belege eine Belegsumme von 10 Euro oder mehr haben. Diese Mitarbeiter erreichen also auf jeden Fall die volle Erstattungssumme von 6,40 Euro, die folglich steuer- und sozialabgabenfrei erstattet werden kann“, sagt Dennis Ortmann, Geschäftsführer der Lunchio GmbH mit Sitz in Berlin. Lediglich der Arbeitgeber muss bei der Variante der Pauschalbesteuerung des amtlichen Sachbezugswertes ab 2019 einen geringfügig höheren Betrag pauschal mit 25 Prozent versteuern. „Abhängig von der Anzahl der Erstattungen pro Monat kann dieser Betrag 2019 pro Mitarbeiter um bis zu 1,05 Euro höher ausfallen“, so Dennis Ortmann.

Digitale Essensmarken schaffen Win-win-Situation

Die Abwicklung von digitalen Essensmarken über das Smartphone wurde am 24. Februar 2016 vom Bundesministerium der Finanzen bestätigt und ist noch relativ neu. Die Mitarbeiter profitieren von diesem System, weil sie überall zum Essen gehen oder eine Mahlzeit kaufen können, ohne bestimmte Akzeptanzstellen berücksichtigen zu müssen. Der Beleg für das Essen wird mit dem Handy fotografiert und an den entsprechenden Dienstleister geschickt. Der Mitarbeiter erhält zeitnah eine Empfangsbestätigung und einen Überblick über den Erstattungsbetrag sowie die bereits eingereichten und erstatteten Belege. Arbeitgeber profitieren vor allem im Hinblick auf die Tax Compliance, wenn der Dienstleister eine Einzelbelegprüfung anbietet. Darüber hinaus wird die Lohnbuchhaltung entlastet, denn zu jedem Mitarbeiter wird am Monatsende ein vollständig geprüfter Datensatz übermittelt. Zusätzlich tragen die digitalen Essensmarken zu einem innovativen Unternehmensimage bei und bringen den Mitarbeitern jeden Mittag den geleisteten Benefit greifbar in Erinnerung.

Änderungen werden automatisch umgesetzt

Der neue Sachbezugswert für 2019 wird bei den Abrechnungen der digitalen Essensmarken automatisch vom externen Dienstleister angepasst und umgesetzt. Die Unternehmen und Steuerberater werden so entlastet und der Aufwand pro Mitarbeiter minimiert. Dennis Ortmann: „Als Service für unsere Kunden schreiben wir Unternehmen und Mitarbeiter gesondert an und informieren über die Aktualisierung. Damit unterstützen wir die Betriebe in deren Kommunikation und sorgen für aufgeklärte Arbeitnehmer.“

Berlin, November 2018 – Digitale Essensmarken bieten Vorteile für Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen: Die Mitarbeiter erhalten bis zu 600 Euro mehr Netto pro Jahr im Vergleich zu einer normalen Gehaltserhöhung im selben Umfang und können frei entscheiden, wo sie essen möchten. Die Unternehmen haben ein modernes und attraktives Instrument für zeitgemäße Benefits und tragen damit sinnvoll zum Employer Branding bei. Dabei sind die digitalen Essensmarken eine kostengünstige Möglichkeit, als Arbeitgeber finanzielle Anreize zu bieten, ohne Lohnnebenkosten zu bezahlen. Damit auch die Compliance verbessert wird, können die Belege bei externen Dienstleistern digital verwaltet und beleggenau geprüft werden. Diplom Betriebswirt (FH) und Diplom Wirtschaftsjurist (FH) Kay Müller beschäftigt sich seit fast zehn Jahren mit Arbeitgeberzusatzleistungen. Im Interview erklärt er, wie die digitalen Essensmarken funktionieren.

Statt kleiner, bunter Zettel gibt es nun auch digitale Essensmarken – wie werden die denn im Alltag eingesetzt, Herr Müller?
Die Mitarbeiter gehen zum Essen in ein Restaurant, einen Imbiss oder einfach zum Bäcker um die Ecke. Den Beleg für das Essen fotografieren sie mit dem Smartphone und schicken das Bild an einen entsprechenden Dienstleister. Hier wird entweder jeder Beleg einzeln geprüft oder stichprobenartig kontrolliert. Für den einzelnen Mitarbeiter wird ein Konto mit dem monatlichen Budget geführt. Die Lohnbuchhaltung erhält einmal pro Monat einen Datensatz für die Erfassung der Essenszuschüsse in der Lohnabrechnung. Die Daten können in die Lohnsoftware eingespielt und der entsprechende Betrag über die Lohnabrechnung an den Mitarbeiter ausgezahlt werden.

Und wie sieht die steuerliche und rechtliche Seite der digitalen Essensmarken aus? Ist das so erlaubt?
Am 24. Februar 2016 wurde ein sogenanntes BMF-Schreiben (Anm. der Redaktion: BMF = Bundesministerium der Finanzen) veröffentlicht. Dieses war das Ergebnis einer Abstimmung auf Bund-Länder-Ebene und kann als Startschuss für die digitalen Essensmarken gesehen werden. In diesem Schreiben werden die Voraussetzungen genannt, unter denen die „Arbeitstäglichen Zuschüsse zu Mahlzeiten“ gewährt werden können. Ganz wichtig: Der Arbeitgeber muss nachweisen, dass der Arbeitnehmer tatsächlich eine Mahlzeit für seine Pause gekauft hat, dass es pro Arbeitstag nur eine Mahlzeit ist und dass der Zuschuss den tatsächlichen Preis der Mahlzeit nicht übersteigt. Die Nachweispflicht des Arbeitgebers kann anhand jedes einzelnen physischen Belegs erfüllt werden oder über ein elektronisches Verfahren eines Anbieters. Dieser übernimmt die Einzelbelegprüfung aller eingereichten Belege sowie die Haftung dafür – und damit sind wir bei der digitalen Essensmarke. Arbeitgeber können einen steuerfreien Zuschuss von 6,33 Euro pro Mahlzeit gewähren. Das ist für die Arbeitnehmer eine steuerfreie Lohnzahlung. Für den Arbeitgeber sinken die Lohnnebenkosten deutlich.

Sind die Einsparungen der einzige Vorteil für die Unternehmen?
Aus meiner täglichen Arbeit weiß ich, dass viele Unternehmen über einen Fachkräftemangel bereits hinaus sind und inzwischen ganz grundsätzlich Arbeitskräfte fehlen – in allen Bereichen. Es ist deshalb wichtig, als Arbeitgeber Anreize für die verfügbaren Arbeitskräfte zu schaffen, damit sie mein Unternehmen wählen und nicht bei der Konkurrenz anfangen. Zu den Benefits oder klassisch ausgedrückt den Arbeitgeberzusatzleistungen gehört ein Strauß von Maßnahmen, wie Zuschüsse für Kinderbetreuung, Dienstwagen, ein IT-Zuschuss oder eben die Essenmarken. Die klassischen Papiermarken konnten allerdings nur bei bestimmten Akzeptanzstellen eingelöst werden. Die Marken wurden verschenkt, sind oft einfach verfallen oder wurden unzulässig gesammelt und für den Wochenendeinkauf ausgegeben. Mit den digitalen Essensmarken wird gezielt gefördert, dass die Mitarbeiter tatsächlich eine Pause machen, dass sie im besten Fall gemeinsam in die Pause gehen, was für das Betriebsklima wichtig ist. Und es ist eindeutig nachvollziehbar, was gekauft wurde und wer den Beleg einreicht. Der Mitarbeiter nimmt den Vorteil, den er durch das Unternehmen gewährt bekommt, jeden Mittag aufs Neue wahr und erlebt den Benefit sehr unmittelbar.

Und was kostet ein Dienstleister für die Abwicklung der digitalen Essensmarken?
Es gibt wenige Anbieter in diesem noch recht neuen Marktsegment. Einer davon ist die Lunchio GmbH mit Sitz in Berlin. Hier entwickelt das Team, in dem ich arbeite, das Konzept der digitalen Essensmarken weiter. Bei diesem Anbieter bezahlt das Unternehmen im Schnitt pro Mitarbeiter und Monat neun Euro und erhält dafür eine monatliche Abrechnung für die Lohnbuchhaltung. Lunchio ist meines Wissens derzeit der einzige Anbieter, der tatsächlich jeden einzelnen Beleg überprüft, die Haftung für diese Prüfleistung übernimmt und damit die Compliance des Arbeitgebers sicherstellt. Dem Mitarbeiter wird zu jedem Beleg eine Nachricht auf sein Smartphone geschickt, ob der Betrag akzeptiert wird und wie hoch der Zuschuss für diese Mahlzeit ist.

Nachdem das Verfahren noch recht neu ist, stellt sich die Frage, wie die Finanzbehörden tatsächlich reagieren?
Die Lunchio GmbH stellt in Zusammenarbeit mit einer deutschlandweit tätigen Kanzlei für jeden neuen Kunden Lohnsteuer-Anrufungsauskünfte bei dem zuständigen Finanzamt. Und die fallen durchweg positiv aus, denn alle Rahmenbedingungen des Systems entsprechen den Anforderungen – bis hin zur Einzelbelegprüfung und Dokumentation jedes Belegs für jeden Mitarbeiter sowie der Einhaltung der GoBD-Vorschriften (Anm. der Redaktion: GoBD = Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff).

Über Lunchio

Die Lunchio GmbH mit Sitz in Berlin ist Anbieter von digitalen Arbeitgeberzuschüssen für smartes Employer Branding. Die Aufgabe des Unternehmens liegt darin, steuerfreie Budgets von Arbeitnehmern in Form von Essensmarken digital zu verwalten und sie jederzeit und intuitiv per Smartphone abrufbar zu machen. Damit trägt Lunchio zum smartem Employer Branding, der Mitarbeitermotivation sowie wirksamer Lohnoptimierung bei. In Sachen Compliance sichert Lunchio eine branchenweit einzigartige, individuelle Belegprüfung.
Seit der Gründung 2015 im Ruhrgebiet und dem Umzug nach Berlin wächst das Unternehmen stetig. Das Team besteht aus 35 Mitarbeitern in den Bereichen Sales, Product, Operations, Development, Business Development und HR. Vom Hauptsitz in Berlin und einem Zweitsitz bei Ulm aus betreut das Unternehmen deutschlandweit Kunden, deren Mitarbeiter sowie ein wachsendes Netzwerk aus Partner-Unternehmen, Entgeltoptimierern und Steuerberatern bei der Nutzung des Lunchio-Services. Ab dem 1.12.2018 ist die Firma Lunchio in Süddeutschland mit einer Vertriebsniederlassung in Biberach/Riß vertreten.

Für unser Treffen mit dem gebürtigen Hagener Dennis Ortmann haben wir das italienische Weinhaus und Restaurant Enotria in Hagen ausgesucht. Bei Bruschetta und frischer Pasta erzählt uns der Weltenbummler Ortmann, wieso es ihn nach sechs Jahren Neuseeland und einiger Zeit in London zurück nach Deutschland verschlagen hat, wo er heute als Mitbegründer des Start-ups Lunchio die Hauptstadt unsicher macht.

Dennis Ortmann reist mit dem Zug an. Vor unserem Treffen in Hagen war der Mitbegründer von Lunchio – einem Start-up mit Sitz in Berlin, das mithilfe von digitalen Essensmarken eine smarte Lösung zur Mitarbeiterverpflegung bieten will – in Köln unterwegs, um sein Unternehmen zu promoten. Wir sind an diesem Tag also nicht die erste Station für den Jungunternehmer. „Ich reise häufig quer durch Deutschland, um Lunchio vorzustellen. Zurück in meine Heimat Hagen zu kommen, ist dabei aber immer etwas Besonderes. Nach unserem Treffen werde ich auch gleich das Wochenende bei meinen Eltern verbringen“, verrät Ortmann seine Pläne. Reisen ist für Ortmann seit Beendigung der Schule ein wichtiger Teil seiner DNA und eine große Leidenschaft. Als wir die Vorspeise verköstigen – das italienische Feinkostrestaurant Enotria tischt köstliche Bruschetta auf – erzählt uns der Gründer mehr: „Was viele nicht wissen ist, dass ich nach meiner Schulzeit erstmal eine klassische Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Märkischen Bank in Hagen absolviert habe. Ich wollte etwas Handfestes lernen und war es auch erstmal leid, die Schulbank zu drücken. Deshalb stand ein Studium nichtdirekt auf meiner Wunschliste. Die Zeit in der Bank fand ich sehr lehrreich und spannend. Ich hatte tolle Kollegen und Vorgesetzte und hätte die berufliche Laufbahn als Banker auch durchaus weiter verfolgen wollen – wäre da nur nicht diese lästige Anzugpflicht gewesen“,
schmunzelt Ortmann. Dass der Mittdreißiger jeden Tag mit Schlips und Sakko zur Arbeit geht, können auch wir uns beim besten Willen nicht vorstellen. Nach Beendigung der Ausbildung folgt er dem Wunsch, frei von jeglichen Zwängen zu sein und reist für ein Jahr nach Neuseeland. „Aus meinem Work-and-Travel-Jahr wurden insgesamt sechs Jahre, die ich in Neuseeland als Angestellter einer Bootstouren-Gesellschaft verbrachte. Jeden Tag habe ich draußen in der Natur verbringen dürfen und als das Jahr rum war und ich erstmal wieder nach Deutschland reisen musste, ist der Kontakt zum damaligen Chef bestehen geblieben. Er versprach, den Job auf dem Schiff freizuhalten.“ Ortmann macht kurzen Prozess und reißt seine Zelte in Hagen für die nächsten sechs Jahre ab. Er wusste aber immer, dass es ihn irgendwann wieder in die Heimat verschlagen wird. Nach der Zeit in Neuseeland und weiteren zwei Jahren in London kommt er zurück und beginnt ein Studium an der Uni Witten/Herdecke.

LUNCHKULTUR WEITER DENKEN

In Witten lernt Ortmann seine heutigen Mitstreiter Jan Christian Saupe, Sebastian Blautzik und Deniz Caglayan kennen. Die vier Gründer entwickeln noch zu Studienzeiten eine Idee zur einfachen Organisation der Mittagspause in Unternehmen. Als unsere frische Pasta serviert wird, erfahren wir gerade mehr über die Geburtsstunde von Lunchio. „Wenn wir am Wochenende Blockseminare hatten, war die Kantine meist geschlossen. Also sind wir in der Mittagspause auswärts essengegangen. Dies hat aber meistens so lange gedauert, dass wir zu spät zurückkamen und so entstand die Idee, dass es bei Mitarbeitern in Unternehmen ja auch nicht anders läuft. Also entwickelten wir eine App, die die Mittagspause unkompliziert machen sollte. Mit der ersten Lunchio-Version war es dann möglich, direkt vom Schreibtisch aus das Essen in den teilnehmenden Restaurants zum Wunschzeitpunkt vorzubestellen und wenn man eintraf, wurde es sofort serviert. Bezahlen musste man auch nicht mehr vor Ort und so hatten die Mitarbeiter genügend Zeit, ihre Pause voll auszukosten.“ Noch mit der ersten Lunchio-App im Gepäck zieht es die Gründer 2016 nach Berlin. In der Start-up-Hauptstadt gelingt ihnen dann etwas, wovon viele andere Start-ups nur träumen können – Lunchio gewinnt Investoren, die bereit sind, Millionen zu investieren. „Das Geld fließt zum größten Teil in die Weiterentwicklung der App und in den Vertrieb“, verrät Ortmann. Der Gründer ist glücklich darüber, dass die Investoren nicht nur bereit sind, Geld ins Unternehmen zu stecken, sondern dass ihnen auch weiterhin freie Hand bei der Unternehmensgestaltung gelassen wird. „Wir haben tolle Investoren, die genauso an unsere Idee glauben, wie wir. Seit der Gründung 2015 hat sich Lunchio schon einmal komplett neu erfunden. Wir nennen die App heute selber ‚Lunchio 2.0‘. Das heißt, wir organisieren nicht mehr die Mittagspause, sondern sind jetzt eine reine Essensmarken-App (Digitale Essensmarken). Wir wollen das Geschäft mit den Essensmarken, wie man sie kennt, digitalisieren und vereinfachen.“Auch der schönste Abend geht einmal dem Ende zu und mit etwas Süßem zum Abschluss, dürfen wir noch in die Zukunftsvision von Ortmann reinschnuppern. „Aktuell sind wir vermehrt in Berlin und dem Ruhrgebiet vertreten, wir wollen aber mittelfristig weitere Städte erobern. Ich kann nur allen Gründern raten, an ihren Traum zu glauben und sich die Unterstützung zu holen, die nötig ist. Wir haben durch diverse Pitches starke Mentoren gewinnen können, worüber wir sehr froh sind. Natürlich kann man auch als Einzelkämpfer viel bewegen, aber es ist sicherlich einfacher mit guten Partnern. “

Dieses Jahr wird erstmalig der „Gründer des Jahres Award“ von Gründer.de verliehen. In acht Kategorien wurden die beeindruckendsten Stories der deutschsprachigen Gründerszene herausgesucht und nominiert. Es geht um innovative Ideen, mutige Entrepreneure und branchenverändernde Produkte. Über ein öffentliches Voting direkt auf den Unterseiten der Kategorien wird nun abgestimmt. Auch die Lunchio GmbH ist in der Kategorie Software nominiert. „Es freut uns wirklich sehr, Teil dieses neuen Konzepts sein zu dürfen. Toll ist, dass tatsächlich auch die Geschichten hinter dem Produkt bzw. der Dienstleistung gefragt sind und der Gründer des Jahres Award so einen ganz persönlichen Touch bekommt.“, sagt Mitgründer und Vertriebsleiter Dennis Ortmann. Wir drücken die Daumen und sind gespannt!

So senken Sie Lohnnebenkosten mit Lunchio

Die Vortragsreihe „Digitale Highlights“ war ein voller Erfolg. Lunchio und andere innovative Dienstleister aus dem Steuersektor haben erklärt, wie Unternehmen und Steuerkanzleien sich das Leben einfacher – und günstiger – machen können. Das Beste: Durch die Digitalen Essensmarken von Lunchio können neben der unkomplizierten Einsparung von Lohnnebenkosten gleichzeitig Mitarbeiter geworben und langfristig gebunden werden.

Vielen Dank an die Steuerkanzlei Renate Krüger für die tolle Organisation – wir freuen uns auf unseren nächsten Besuch in Augsburg!

Der Tagesspiegel war zu Besuch im Büro des Berliner Startups Lunchio. Mitgründer Dennis Ortmann stand Rede und Antwort: Neben Fragen über die Digitalen Essensmarken ging es auch um Erfolge und Niederlagen des Jungunternehmers – seine Antwort gibt es hier im Video.

Eine alte Idee, neu gedacht. Damit erspart das Berliner Start-Up Lunchio den Unternehmen und Verbrauchern einen enormen Aufwand an Bürokratie. Essensmarken, damit kann der Verbraucher etwas anfangen, da hat er etwas in der Hand. Aber die klassische Papiermarke bedeutet einen enormen verwaltungstechnischen Aufwand für Arbeitgeber, Arbeitnehmer und auch für den Einzelhandel.

Das Berliner Startup Lunchio hat das alte Prinzip in die heutige Zeit übersetzt. „Wir digitalisieren Benefits“, sagt Dennis Ortmann, Geschäftsführer und einer der vier Gründer. „Als Full-Service-Agentur übernehmen wir die komplette Bürokratie für die Unternehmen.“

Das System ist einfach: Anstatt Essensmarken zu erhalten, schicken die Mitarbeiter ihre Belege für Lebensmittel einfach per E-Mail oder WhatsApp direkt an Lunchio. Dort werden alle Rechnungen ausgewertet und der Arbeitgeber enthält am Ende des Monats einen detaillierten Report.

„Essenszuschläge sind für die Unternehmen attraktiv“, erklärt Ortmann. „So können Sie Ihren Angestellten einen Bonus geben, ohne dass dafür Steuern anfallen.“ Auch für die Arbeitnehmer lohnt sich das Modell: Erhalten Sie einen Essenszuschlag von 80 Euro, haben Sie die volle Summe, die Sie für Lebensmittel ausgeben können. Von einer entsprechenden Lohnerhöhung fiele ein Teil der Einkommenssteuer zum Opfer…

Sie möchten wissen, wie es überhaupt zu der Idee kam? Zum ganzen Artikel geht es hier.

Die Digitalisierung macht auch beim Thema Essen nicht halt. Ein noch relativ junger Trend ist an dieser Stelle die elektronische Essensmarke für Arbeitnehmer, welche den etablierten Gutscheinen auf Papier langsam den Rang abläuft. Die neuen Lösungen haben viele Vorteile, doch der Weg in den Olymp ist für dieses Geschäftsmodell noch weit. Wir haben mit Dennis Ortmann, Geschäftsführer des Berliner Unternehmens Lunchio GmbH ausführlich über moderne Wege der Verwaltung arbeitgeberbezuschusster Mahlzeiten gesprochen…. Hier das ganze Interview zum Download.

Berlin, 06. März 2018 – Die Berliner Lunchio GmbH hat erfolgreich eine siebenstellige Finanzierungsrunde abgeschlossen. Das Investoren-Konsortium setzt sich zusammen aus den Neu-Investoren, dem von der IBB Beteiligungsgesellschaft gemanagten VC Fonds Kreativwirtschaft, dem Verlags- und Medienhaus Müller Medien (u.a. Gelbe Seiten), MGO Digital Ventures sowie den bestehenden Investoren HORECA.digital, ein Unternehmen der METRO AG, und der Dr. Max Iann Invest GmbH. Das frische Kapital soll vor allem in die Kundenakquise und die weitere Produktentwicklung fließen.

Lunchio ist Vorreiter bei der Digitalisierung steuerfreier Mitarbeiter-Benefits. Das Unternehmen wurde 2015 gegründet und nahm u.a. als eines der ersten Startups am METRO Accelerator powered by Techstars teil. Komplettiert wird der Kreis der Investoren durch die weiteren Altgesellschafter Techstars und R/GA.

Mit Digitalen Essensmarken von Lunchio erhalten Mitarbeiter einen steuerfreien Zuschuss für die Mittagspause, den sie überall per Smartphone einlösen können. Während klassische Papiermarken nur eingeschränkt bei ausgewählten Akzeptanzstellen eingelöst werden können, funktionieren Digitale Essensmarken von Lunchio deutschlandweit in jedem Restaurant, Imbiss, Supermarkt oder Café – Mitarbeiter haben somit die freie Auswahl, wo sie essen oder einkaufen möchten. Dazu fotografiert der Mitarbeiter den Beleg einfach per Smartphone-App. Lunchio prüft diesen anschließend auf Richtlinienkonformität und archiviert ihn revisionssicher. Die Erstattung erfolgt dann verbrauchsgenau direkt über die Lohnabrechnung. Geschäftsführer Jan Saupe:

„Lunchio etabliert zeitgemäße, digitale Produkte in einem seit 40 Jahren unveränderten Milliardenmarkt. Viele Unternehmen wünschen sich moderne Möglichkeiten, um Mitarbeiter zusätzlich zu motivieren und entscheiden sich bei der Suche nach digitalen Lösungen für Lunchio. Personalabteilungen profitieren von unserem Full-Service-Versprechen, Mitarbeiter freuen sich über die Akzeptanzstellenfreiheit sowie das einfache Handling und das Finanzamt schätzt die richtlinienkonforme Erstattung auf Belegebene. Wir freuen uns, gemeinsam mit unseren Investoren, diesen spannenden Markt um gute Produkte mit Mehrwerten für Unternehmen, Mitarbeiter und Finanzverwaltungen zu bereichern.“

„Lunchio operiert in einem globalen und zukunftsträchtigen Markt mit hohem Disruptionspotential für digitale Geschäftsmodelle. Wir sehen hier ein enormes Wachstumspotential und freuen uns, unser Portfolio um ein weiteres vielversprechendes Berliner Start-Up zu erweitern“, kommentiert Anvita Mudkani, Investmentmanagerin VC Fonds bei der IBB Beteiligungsgesellschaft.“

Dr. Max Iann, Geschäftsführer der Dr. Max Iann Invest GmbH ergänzt: „Ich freue mich, das Unternehmen weiterhin zu unterstützen und die nächste Stufe der Entwicklung zu begleiten. Insbesondere für mittelständische Unternehmen sehe ich in der angebotenen Dienstleistung große Chancen, die sich bietenden Vorteile der Digitalisierung zu nutzen und Mitarbeiter zu binden.“

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10969 Berlin

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Digitale Essensmarken: Ziemer Consult

Die Digitalisierung der Arbeitswelt schreitet voran. Das wirkt sich auch auf die Qualität der Arbeitgeberzuschüsse aus. Lunchio ermöglicht mit digitalen Essenmarken eine einfache Lohnoptimierung.

 

„Ein Digitalisierungs-Tsunami wird auf uns zukommen. Es ist nicht abzuschätzen, wo er hingeht.“, Michael Ziemer, Unternehmensberater und Geschäftsführer von Ziemer Consult, ist überzeugt, dass sich viele Unternehmen bereits in wenigen Jahren mit der Digitalisierung in der Verwaltung auseinandersetzen müssen. Der Grund dafür liegt klar auf der Hand. Automatisierte Arbeitsabläufe vereinfachen und reduzieren den Arbeitsaufwand, erhöhen die Effektivität und minimieren die Kosten.

Start-up-Unternehmen forcieren Digitalisierung

Während die Verwaltung in den Unternehmen noch klassisch über die Papierablage und elektronische Archivierung erfolgt, entwickelte sich die Digitalisierung von Benefits in den letzten Jahren zunehmend. Das Berliner Start-Up Lunchio GmbH macht hier von sich reden. Was einst mit einer App für eine vereinfachte und flexiblere Mittagspause begann, entwickelte sich zu einem Unternehmen, das die Digitalisierung der Arbeitgeberzuschüsse maßgeblich vorantrieb und verbesserte.

Michael Ziemer, Geschäftsführer von Ziemer Consult, gilt als Experte für die Digitalisierung von Arbeitgeberzuschüssen und besitzt dazu eine eindeutige Meinung.

1. Sie sind Experte für Lohn-, Steuer- und ERP-Systeme und referieren regelmäßig in Webinaren für Personalleiter, Steuerberater und Lohnoptimierer zu den Themen Erstattungsfähigkeit von Arbeitgeberzuschüssen, geldwerten Vorteilen, Senkung der Lohnnebenkosten, Arbeitnehmer-Benefits und verwandte Themen. Wie weit ist die Digitalisierung im Bereich Arbeitgeberzuschuss, Lohnumwandlung, Sachwertzulagen vorangeschritten? Welche Entwicklungen gibt es hier und wo geht diese hin?

„Die Digitalisierung von Arbeitgeberzuschüssen steht in den Startlöchern. Bereits in den nächsten Jahren wird ein riesiger Digitalisierungs-Tsunami auf uns zukommen, von dem heute noch nicht abzuschätzen ist, wo er hingeht. […] In vielen Unternehmen wird gar keine Papierabrechnung mehr gemacht. Alle Standardabläufe werden zunehmend digital verarbeitet.“

2. Derzeit macht ein Startup von sich reden, das sich unter anderem auf den Arbeitgeberzuschuss „Verpflegung“ und andere steuerfreie Zuschüsse spezialisiert hat. Wie sieht das Konzept aus und was halten Sie davon?

„Sie meinen sicher Lunchio. Lunchio ist ein Berliner Startup, das den Arbeitgeberzuschuss „Verpflegung“ digitalisiert hat. Anstelle der klassischen Papier-Essensmarken bietet das Unternehmen mit digitalen Essensmarken Arbeitgebern die Möglichkeit eines fast verwaltungslosen Benefits.

Der Arbeitgeber zahlt an Lunchio den Essenszuschuss. Diesen zahlt Lunchio am Ende des Monats verbrauchsgenau an die teilnehmenden Arbeitnehmer. Gleichzeitig prüft das Unternehmen die Belege auf Richtlinienkonformität. Nur die richtlinienkonformen Bestandteile werden in die Berechnung aufgenommen. Der Arbeitgeber selbst macht nichts mehr. Trotzdem existiert ein eindeutig transparenter Weg vom Beleg bis in die Buchhaltung – entsprechend der GoBD-Konformität.“

3. Würden Sie sagen, dass das Konzept der digitalen Essensmarken tatsächlich Unternehmen in ihrer Verwaltungsarbeit entlastet und gleichzeitig dabei hilft, Lohnkosten zu sparen?

„Ein definitives „Ja“. Durch die Abwicklung des Arbeitgeberzuschusses „Verpflegung“ über digitale Essensmarken haben Arbeitgeber weniger manuelle Arbeiten. Als ein Beispiel sei hier das Wegfallen der internen Zustellung der Papiermarken an jeden Mitarbeiter genannt. Vor allem für Unternehmen mit mehreren hundert Mitarbeitern hat das enorme Auswirkungen. Wo früher die Personalabteilung noch umständlich darauf achten musste, dass jeder Mitarbeiter seine Papier-Gutscheine bekommt, lässt es sich mit digitalen Lösungen natürlich deutlich bequemer und einfacher managen. Zusätzlich ist eine flexible Gestaltung entsprechend den Bedürfnissen der Arbeitnehmer und Arbeitgeber möglich, z.B. bei der Höhe der Zuschüsse.

4. Was sind die Vorteile für Arbeitgeber? Inwieweit profitieren Arbeitnehmer von den digitalen Essensmarken?

„Arbeitgeber profitieren durch die zusätzliche Anerkennung der Leistung ihrer Mitarbeiter über Benefits von einer höheren Mitarbeiter-Zufriedenheit. Gleichzeitig ist die Ein- und Durchführung mit geringen Handling-Kosten und Flexibilität verbunden.
Arbeitnehmer hingegen erhalten durch den Arbeitgeberzuschuss mehr Netto vom Brutto und das ohne großen Aufwand. Im Gegensatz zu den klassischen Papier-Essensmarken sind mit den digitalen Essensmarken kein Mitführen von „Zetteln“ und keine Akzeptanzpartner mehr notwendig, man ist also deutlich flexibler bei der Auswahl. Sie fotografieren einfach mit dem Smartphone, das inzwischen jeder besitzt, ihre Belege ab und schicken sie an Lunchio.“

5. Gibt es ein vergleichbares Konzept?

„Ich kenne keinen vergleichbaren Anbieter, der dieses Full-Service-Angebot zur Entlastung der Arbeitgeber über die Digitalisierung von Arbeitgeberzuschüssen bietet. Das relative neue Konzept der digitalen Essensmarken wird das bisherige Konzept der Papier-Essensmarken mittelfristig ersetzen, sodass es hier sicherlich auch bald ähnliche Konzepte geben wird.“

6. Wie werden die digitalen Essensmarken in die Unternehmen eingeführt?

„Die Einführung ist recht einfach. Das Unternehmen schließt einen Vertrag mit Lunchio ab und sendet eine Liste mit den teilnehmenden Arbeitnehmern an sie. Lunchio legt mit diesen Daten jeweils ein Arbeitnehmerkonto an. Per Email erhalten Sie eine Einladung zur Registrierung. Sobald der Arbeitnehmer essen geht, fotografiert er den Beleg darüber ab und sendet ihn digital an Lunchio.
Der Arbeitgeber erhält monatlich eine steuerkonforme Abrechnung sowie eine Einzelabrechnung auf Mitarbeiter-Ebene – mit dem digitalen Belegzugang für Betriebsprüfungen. Bis zum 5. Werktag des Folgemonats überweist Lunchio den Arbeitgeberzuschuss an die teilnehmenden Arbeiternehmer. Das hat den Vorteil, dass die Mitarbeiter ihren Zuschuss schneller erhalten, als es regulär über die Entgeltabrechnung möglich wäre.“

7. Welche Empfehlung haben Sie zur Einführung?

Michael Ziemer lacht. „Am besten sofort damit anfangen. Je früher gestartet wird, desto eher kommen Arbeitgeber und Arbeitnehmer in den Genuss der Steuervorteile und des geringeren Verwaltungsaufwands. Je nach Art der Einführung kann eine Vorbereitung der Einführung notwendig sein. Bei einer Einführung über die Barlohnumwandlung gibt es einen Anhang zum Arbeitsvertrag, der unterschrieben werden muss. Die Lohnabrechnung muss ebenfalls leicht angepasst werden. Lunchio bietet hier auch die direkte Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Steuerberater an, damit alles reibungslos funktioniert.. Bei der Variante per Zuzahlung ist der Aufwand noch mal geringer.“

8. Ist die Einführung per Gehaltserhöhung oder per Gehaltsumwandlung sinnvoll?

„Das kommt immer auf den betrieblichen Einzelfall an. Natürlich muss bei einer Gehaltserhöhung auch ein entsprechendes Budget im Unternehmen vorhanden sein, aber der finanzielle Aufwand ist für den Arbeitgeber eben geringer als bei einer normalen Gehaltserhöhung, während beim Arbeitnehmer sogar deutlich mehr Netto ankommt. Eine Gehaltsumwandlung hingegen lässt sich für das Unternehmen immer kostenneutral einführen, was sicherlich von Vorteil ist.“

9. Gibt es Vorteile gegenüber der klassischen Gehaltserhöhung?

„Die Steuervorteile liegen hier klar auf der Hand. Als Beispiel: damit beim Arbeitnehmer netto 94,05€ ankommen, müsste der Arbeitnehmer 204,43 € aufwenden. Mit Essensmarken gibt es diese Gehaltserhöhung Netto für Brutto. Arbeitgeber sparen also erheblich Lohnnebenkosten während der Arbeitnehmer von einer tatsächlichen Gehaltserhöhung profitiert.“

10. Wie hoch sind die Kosten und der Aufwand für die Einführung der Essensmarken?

„Die Kosten für die Einführung der digitalen Essensmarken sind verhältnismäßig gering und variieren nach der Anzahl der betrieblichen Mitarbeiter. Es entstehen lediglich Handling-Kosten pro Mitarbeiter und Monat. Diese Kosten werden aber oft schon durch die bedarfsgenaue Abrechnung der Essensmarken eingespart. Bei klassischen Papiermarken bezahlt der Arbeitgeber grundsätzlich Zuschüsse an 15 Arbeitstagen – unabhängig von der tatsächlichen Nutzung. Bei den digitalen Essensmarken zahlt der Arbeitgeber nur das, was der Arbeitnehmer auch verbraucht hat.“

11. Welche Empfehlung geben Sie Arbeitgebern, Lohnoptimierern und Steuerberatern, wenn diese ihre Lohnnebenkosten sparen möchten?

Sie sollten sich möglichst bald mit Lunchio in Verbindung setzen und sich beraten lassen!

Lunchio GmbH
Herr Dennis Ortmann
Alexandrinenstraße 2-3
10969 Berlin

Telefon: 0800 724 1300

Lunchio Lohnmanagement Essenszuschuss

In vielen Unternehmen existieren zahlreiche Einsparpotenziale ohne deren Wissen. Ein Lohnkostenmanagement kann helfen.
Deutschland gehört weltweit zu den Ländern mit der höchsten Belastung an Abgaben für Löhne. Auf der anderen Seite hat der Gesetzgeber eine ganze Reihe an Vergünstigungen in das Sozialversicherungs- und Einkommenssteuerrecht aufgenommen. Diese Optimierungsmöglichkeit bietet einen Gestaltungsspielraum, um Lohnkosten zu sparen und gleichzeitig das Nettoeinkommen der Angestellten zu erhöhen. Eine der beliebtesten Optimierungsmöglichkeiten ist die Einführung des Lohnkostenmanagements für den Essenszuschuss.

Optimierungsmöglichkeit Lohnkostenmanagement

Lohnkostenmanagement für den Essenszuschuss

Das Lohnkostenmanagement bildet die Grundlage für die Durchführung der Arbeitgeberzuschüsse. Ein Unternehmen allein hat häufig nicht die Zeit für die Einführung und Durchsetzung von Arbeitgeberzuschüssen und beauftragt damit externe Dienstleister oder verzichtet ganz auf ein Lohnkostenmanagement. Ein Fehler, denn mit einem Lohnkostenmanagement lassen sich erheblich Kosten sparen.
Die gängige Vorgehensweise bei der Einführung eines Lohnkostenmanagements durch externe Dienstleister sieht eine genaue Analyse der betrieblichen Umstände vor. Nachdem die Angestellten über das neue Vergütungsmodell informiert wurden, erfolgt die Umstellung in der Personalabteilung und die Einarbeitung in die Lohnbuchhaltung. Auch danach ist das Unternehmen meist nicht in der Lage, selbstständig Arbeitgeberzuschüsse über das Lohnkostenmanagement durchzuführen und benötigt weiterhin die Unterstützung des externen Dienstleisters – ein Kostenfaktor, der nicht sein muss.
Moderne Anbieter von Essensmarken präsentieren sich als Full-Service-Agentur, die mit wenig Aufwand und geringen zusätzlichen Kosten die Einführung, Durchführung und Verwaltung des Essenszuschusses durchführt. Lunchio gilt hier als einer der Vorreiter.

Lohnkostenmanagement mit Lunchio einführen

Lunchio bietet als eine der ersten Full-Service-Agenturen digitale Essensmarken, die vollkommen ohne Aufwand in das Unternehmen integriert werden können. Die Einführung eines Lohnkostenmanagements entfällt dadurch völlig.
Wir benötigen lediglich die Daten der teilnehmenden Angestellten, für die wir dann jeweils einen Account einrichten. Nach den Mahlzeiten schicken uns die Angestellten per Mail, Facebook oder Whatsapp die Belege über die Mahlzeit. Wir prüfen diese auf ihre Richtigkeit und schreiben den jeweiligen Betrag dem entsprechenden Arbeitnehmerkonto gut.
Am Ende des Monats erfolgen die Abrechnung und die Überweisung der Gutschriften auf die von den Mitarbeitern angegebenen Bankkonten. Für die Arbeitgeber erstellen wir eine steuerrechtlich konforme Rechnung zur Vorlage beim Finanzamt. Es entsteht kein zusätzlicher Aufwand für ein Lohnkostenmanagement, Verwaltung oder Durchführung des Essenszuschusses über die digitalen Essensmarken von Lunchio.

Lunchio Kosteneinsparung Gehaltsserhöhung

Ein Lohnkostenmanagement kann Sinn machen, wenn es um Gehaltserhöhungen geht. Viele Unternehmen scheitern jedoch an der Einführung dieses Managements. Verwunderlich ist das kaum. Die Einführung eines Lohnkostenmanagements bedeutet nicht nur eine Umstrukturierung der Buchhaltung. Auch die Personalabteilung und die Geschäftsführung unterliegen enormen Veränderungen. Darüber hinaus beansprucht die Information der Arbeitnehmer über das neue Vergütungsmodell viel Zeit und auch Aufwand.
Viele Unternehmen verzichten daher auf ein Lohnkostenmanagement und lassen sich dadurch viel Geld entgehen. Gleichzeitig leiden auch das Betriebsklima und die Mitarbeitermotivation unter der fehlenden Anerkennung durch Gehaltserhöhungen oder Benefits. Dass es auch anders geht, zeigt Lunchio mit seinem Lohnkostenmanagement über digitale Essensmarken.

Lohnnebenkosten sparen bei Gehaltserhöhungen

Lohnkostenmanagement mit dem Arbeitgeberzuschuss „Verpflegung“

Lunchio bietet mit seinen digitalen Essensmarken Unternehmen die Möglichkeit, über ein Full-Service-Lohnkostenmanagement Gehaltserhöhungen bei gleichzeitiger Senkung der Lohnnebenkosten sowie regelmäßige ausgewogene Mahlzeiten in den Mittagspausen zu gewähren.
Das Prinzip ist einfach. Über einen digitalen Account werden die eingehenden Belege der Arbeitnehmer über die Mittagsmahlzeiten erfasst, geprüft und die jeweiligen Beträge entsprechend dem Essenszuschuss gutgeschrieben. Dem Arbeitgeber entsteht dadurch keinerlei Aufwand durch eine Umstrukturierung im Unternehmen. Lunchio übernimmt vollständig die Einführung, Durchführung, Abrechnung und Überweisung. Der Arbeitgeber selbst erhält am Monatsende lediglich eine steuerrechtlich konforme Abrechnung, die vom Finanzamt anerkannt wird.
Gleichzeitig spart der Arbeitgeber mit dem Arbeitgeberzuschuss „Verpflegung“ erhebliche Lohnnebenkosten und garantiert im selben Atemzug eine steuerfreie Gehaltserhöhung. Lohnerhöhungen, die über Arbeitgeberzuschüsse erfolgen, sind bis zu einem bestimmten monatlichen Betrag frei von Steuern und Sozialversicherungsabgaben. Im Falle des Arbeitgeberzuschusses „Verpflegung“ handelt es sich hier um einen monatlichen Betrag von 94,05 €, die sich in einem täglichen Essenszuschuss von 6,27 € widerspiegeln.
Solange der Arbeitgeber seinen Angestellten eine Gehaltserhöhung in Höhe von monatlich 94,05 € über den Essenszuschuss gewährt, fallen keine zusätzlichen Lohnnebenkosten wie Steuern und Sozialversicherungsabgaben an. Die Lohnerhöhung kommt Netto wie Brutto beim Arbeitnehmer an, ohne dass der Arbeitgeber zusätzliche Kosten zahlen muss.

Lunchio Lohnnebenkosten senken

Wussten Sie, dass Sie durch eine Kostenoptimierung Ihre Lohnnebenkosten senken können. Das Einkommenssteuergesetz in Deutschland macht es trotz der hohen Steuerbelastung bei Lohnzahlungen möglich. Mit dem deutschen Einkommenssteuergesetz gibt der deutsche Staat Arbeitgebern ein wirkungsvolles Instrument in die Hand, erheblich Kosten im Unternehmen zu sparen, ohne dass sie bei den personellen Ressourcen sparen müssen.
Bereits in den 1970er Jahren existierte ein gesetzlich geregelter Arbeitgeberzuschuss zur Krankenversicherung. In den darauffolgenden Jahren weitete der Gesetzgeber die steuer- und sozialversicherungsfreien Arbeitgeberzuschüsse für die Unternehmen aus. Seit mehreren Jahren haben Arbeitgeber nun die Möglichkeit, über verschiedene Bausteine ihre Kosten zu optimieren, ohne bestehende Ressourcen anzugreifen – und das ohne eine zusätzliche Belastung durch Steuern oder Sozialversicherungsabgaben.

Arbeitgeberzuschüsse zur Kostenoptimierung nutzen

Kostenoptimierung „Arbeitgeberzuschuss“ – Lohnnebenkosten senken durch Subventionen

Der Gesetzgeber ermöglicht Arbeitgebern, mit dem Arbeitgeberzuschuss Kosten zu senken. Klassische Bausteine sind Zuschüsse zu Kinderbetreuungskosten, Internet- und Handykosten, Verpflegung, Tankgutscheine und Fort- und Weiterbildungen. Wie die Statistik zeigt, gehört der Arbeitgeberzuschuss „Verpflegung“ mit 14,2 % zu dem beliebtesten Arbeitgeberzuschuss. Gemessen an der Zahl der Unternehmen, die ihren Arbeitgebern tatsächlich Zusatzleistungen über den Arbeitgeberzuschuss gewähren, ist das eine verschwindend geringe Menge. Nur 74,9 % aller Unternehmen optimieren ihre Unternehmenskosten über Benefits. Eine Verschwendung, die sich negativ auf die Liquidität von Unternehmen auswirken kann.
Dabei können Unternehmen allein mit dem Arbeitgeberzuschuss „Verpflegung“ pro Mitarbeiter und Monat bis zu 129 € sparen, wenn sie ihren Arbeitgebern einen Essenszuschuss in Höhe von monatlich von 94,05 € gewähren. Das lohnt sich nicht nur für größere, sondern auch für kleine und mittlere Unternehmen. Besitzt ein Unternehmen beispielsweise 20 Angestellte, spart das Unternehmen nur über den Essenszuschuss jährlich 30.920 €. Selbst Unternehmen mit „nur“ fünf Angestellten profitieren mit einer jährlichen Ersparnis von insgesamt 7.730 € von dem subventionierten Zuschuss zur Verpflegung.

Lunchio Staatlich gefoerderte Entgelterhöhung

Staatlich geförderte Entgelterhöhungen werden noch immer viel zu wenig von Unternehmen genutzt. Dabei erlaubt das deutsche Einkommenssteuergesetz erhebliche Einsparungen für Unternehmen bei gleichzeitiger Erhöhung des Entgelts. Möglich machen das Arbeitgeberzuschüsse, die bis zu einem bestimmten Betrag steuerfrei und frei von Sozialversicherungsabgaben bleiben. Dadurch haben Arbeitgeber die Möglichkeit, über Benefits ihren Arbeitnehmern ein höheres Gehalt zu zahlen, ohne zusätzliche Aufwendungen durch die damit einhergehenden Lohnnebenkosten zu haben. Der Essenszuschuss gehört zu den klassischen Arbeitgeberzusatzleistungen. Mit einem Prozentsatz von 14,2 % liegt dieser Arbeitgeberzuschuss weit vor den anderen möglichen Bausteinen wie Zuschuss zu den Kinderbetreuungskosten, Zuschuss zu Handy- und Internetkosten oder der Arbeitgeberzusatzleistung für betrieblich geförderte Fort- und Weiterbildungen.

Per Einkommenssteuergesetz mehr Lohn erhalten

Im krassen Gegensatz dazu steht die Prozentzahl aller der Unternehmen, die vollständig auf Benefits verzichten. Ganze 74, 9 % aller deutschen Arbeitgeber kommen ohne Arbeitgeberzuschüsse aus – ein Fehler. Statistiken beweisen, dass Benefits nicht nur das Gehalt erhöhen, sondern damit auch die Mitarbeitermotivation und Mitarbeiterbindung. Wir verraten, wie das geht.

Lohnnebenkosten senken durch die staatlich geförderte Entgelterhöhung „Verpflegung“

Viele Unternehmen scheuen den Aufwand, der mit der Ein- und Durchführung von Arbeitgeberzuschüssen einhergeht. Nicht nur Umstrukturierungen in Personalabteilungen und Buchhaltung sind damit verbunden, sondern auch die Information der Arbeitnehmer über die veränderten Entgeltzahlungen und das neue System.
Arbeitgeber, die über den Essenszuschuss ihren Arbeitnehmern eine Entgelterhöhung zukommen lassen möchten, erhalten durch Lunchio die Möglichkeit, den Arbeitgeberzuschuss ohne jeglichen Aufwand ein- und durchzuführen. Lunchio benötigt dazu lediglich die Arbeitnehmerdaten und den Betrag, den der Arbeitgeber seinen Angestellten zugesteht. Den Rest übernimmt Lunchio. Die Full-Service-Agentur für digitale Essensmarken richtet für jeden Arbeitnehmer einen eigenen Account ein, auf dem von den Arbeitnehmern zugeschickten Essensbelege und die damit verbundenen Beträge gutgeschrieben werden. Am Ende des Monats rechnet Lunchio die Belege ab und überweist die Gutschriften auf die entsprechenden Arbeitnehmerkonten. Die Arbeitgeber selbst erhalten am Monatsende eine steuerrechtlich konforme Abrechnung für das Finanzamt.
Beträge bis zu 94,05 € pro Monat bleiben frei von Steuer- und Sozialabgaben. Arbeitgeber haben damit die Möglichkeit, ihren Angestellten über den Essenszuschuss eine Lohnerhöhung von 94,05 € monatlich zu gewähren.

Lunchio Entgelt Optimierung

Die Bruttoentgeltoptimierung ist ein gängiges Instrument zum Kosten sparen in Unternehmen, ohne personelle Ressourcen anzugreifen. Auf diese Weise ist es trotzdem möglich, über das Personal erheblich die Kosten zu senken – ohne den Verlust des Arbeitsplatzes.

Kosten sparen in Unternehmen

Das deutsche Einkommenssteuergesetz erlaubt es Arbeitgebern, über Benefits Arbeitnehmern Lohnerhöhungen über Zusatzleistungen zukommen lassen und das ohne die sonst notwendigen Steuer- und Sozialversicherungsabgaben. Das heißt, dass die auf diese Weise vorgenommene Lohnerhöhung Netto wie Brutto beim Arbeitnehmer ankommt.

Benefits – Entgelterhöhung und Senkung der Lohnnebenkosten durch Zusatzleistungen

Gängige Benefits sind Tankgutscheine, Firmenwagen oder der Arbeitgeberzuschuss „Verpflegung“. Allein einer dieser Arbeitgeberzuschüsse kann in Unternehmen pro Arbeitgeber bis zu 1.546 € sparen.
Angenommen ein Arbeitgeber garantiert seinen Arbeitnehmern einen monatlichen Essenszuschuss in Höhe von 94,05 €. Dazu wandelt er das Bruttogehalt seiner Angestellten in Höhe von 3.000 € in ein Bruttogehalt von 2.905,05 € um. Den „fehlenden“ Betrag von 94,05 € zahlt er über den Essenszuschuss.
Durch diese Bruttoentgeltoptimierung bleibt der Betrag von 94,05 € für Arbeitgeber und Arbeitnehmer frei von Steuern und Sozialversicherungsabgaben. Die Lohnerhöhung kommt Brutto wie Netto beim Arbeitgeber an, ohne zusätzliche Kosten beim Arbeitgeber zu verursachen. Die Arbeitnehmer freuen sich nicht nur über mehr Geld in der Lohntüte, sondern sind motivierter und loyaler gegenüber dem Arbeitgeber.

Mit weniger Verwaltungsaufwand zu mehr Geld – Bruttoentgeltoptimierung mit digitalen Essensmarken

Nach wie vor scheuen 74,9 % aller deutschen Unternehmen die Ein- und Durchführung einer Bruttoentgeltoptimierung durch Benefits. Grund dafür ist der damit verbundene hohe Aufwand. Mit der Einführung von Benefits sind häufig auch grundlegende Umstrukturierungen in der Verwaltung wie Personalabteilung und Buchhaltung notwendig – Zeit und Kosten, die Unternehmen scheuen.
Digitale Essensmarken von Lunchio reduzieren diesen Aufwand um ein Vielfaches. Aufgrund der digitalen Form der Essensgutscheine entfallen die Vergabe der Essensmarken und die Notwendigkeit von Akzeptanzpartnern. Arbeitnehmer, die über ihren Essenszuschuss über digitale Essensmarken erhalten, können alle Gastronomiebetriebe für ihre Mittagspause nutzen. Den Beleg über die Mittagspause schicken sie per Mail, Facebook oder WhatsApp an Lunchio, wo er sofort geprüft und dem jeweiligen Arbeitnehmerkonto gutgeschrieben wird. Dadurch entfällt das Sammeln der Belege – Arbeitgeber und Arbeitnehmer werden entlastet.
Am Monatsende überweist Lunchio die Gutschriften an die Arbeitnehmer und stellt Arbeitgebern eine steuerrechtlich konforme Abrechnung für das Finanzamt zur Verfügung. Weder Buchhaltung noch die Personalabteilung haben dadurch einen Aufwand. Der Verwaltungsaufwand liegt vollständig bei Lunchio.

Netto Lohnoptimierung mit Lunchio

Insgesamt 16 wichtige Bausteine stehen Arbeitgebern zur Nettolohnoptimierung zur Verfügung. Gerade Zeiten des Mangels gut ausgebildeter Fachkräfte stellen sich Arbeitgeber die Frage, wie qualifizierte Arbeitnehmer geworben und an das Unternehmen gebunden werden können. Eine geschickte Nettolohnoptimierung ist eine Möglichkeit dafür.

Nettolohnoptimierung mit Arbeitgeberzuschüssen

Der Gesetzgeber hat Arbeitnehmern dafür eine Reihe von Alternativen eingeräumt, Beschäftigten Zahlungen und Sachleistungen zu gewähren, die steuerfrei oder steuerbegünstigt sowie beitragsfrei in der Sozialversicherung sind.

Waren und Dienstleistungen Dritter

Vom Arbeitgeber ausgegebene Gutscheine für Waren für den Einkauf bei einem Dritten sind steuer- und beitragsfrei, wenn die Freigrenze für Sachbezüge von monatlich 44 € nicht überschritten wird. Diese Gutscheine dürfen nicht bar ausgezahlt werden.

Tankgutschein

Auch hier gilt: Die Freigrenze von 44 € darf nicht überschritten werden. Tankgutscheine werden von allen Tankstellen angeboten. Alternativ kann der Arbeitgeber monatlich 44 € für die Benzinkosten nach Vorlage der Belege durch den Arbeitnehmer erstatten.

Stromkosten

Über eine monatliche Abschlagszahlung an den Energieversorger des Beschäftigten in Höhe des Freibetrags von 44 € kann der Arbeitgeber die Kosten für Strom übernehmen.

Zeitungsabonnement

Hier übernimmt der Arbeitgeber die Rechnung für die Zeitung/Zeitschrift des Arbeitnehmers. Dieser Zuschuss ist steuer- und beitragsfrei, wenn er monatlich unter 44 € bleibt.

Betriebliche Altersvorsorge

Bei der betrieblichen Altersvorsorge fließen die Beiträge aus dem Bruttogehalt des Arbeitnehmers in die Altersvorsorge. Auf diese Weise sinkt die Steuerbelastung des Arbeitnehmers und die Sozialversicherungsbeiträge sind für Arbeitgeber und Arbeitnehmer niedriger.

Betriebliche Gesundheitsförderung

Krankheitsausfälle der Mitarbeiter sind in Unternehmen nicht selten. Als häufigste Ursache gelten Rückenprobleme. Der Arbeitgeber kann zur Förderung der Gesundheit seiner Arbeitnehmer Kurse zur Verbesserung des Gesundheitszustandes mit jährlich 500 € beitrags- und steuerfrei unterstützen. Existieren in dem Betrieb keine Angebote, hat der Arbeitgeber die Möglichkeit, Barzuschüsse für privat durchgeführte Kurse zu garantieren.

Jobticket

Beim Jobticket handelt es sich um Monats- oder Jahreskarten für den ÖPNV, die der Arbeitgeber entweder vergünstigt oder kostenfrei zur Verfügung stellt. Der Arbeitgeber schließt hierfür einen Vertrag mit dem Verkehrsunternehmen ab und trägt sämtliche Kosten. Erfolgt die monatliche Ausgabe des Tickets, wird dieses als Sachbezug anerkannt.

Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsplatz

Übernimmt der Arbeitgeber die Fahrtkosten seiner Arbeitnehmer für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsplatz, können dem Arbeitnehmer bis zu 0,30 €/km und Tag beitragsfrei und pauschalgesteuert gewährt werden. Gängig ist eine Pauschalisierung von 15 Arbeitstagen.
Legt der Arbeitnehmer die Strecke mit dem ÖPNV zurück, ist sogar eine volle Erstattung der Kosten möglich.

Firmenwagen

Hier überlässt der Arbeitgeber dem Beschäftigten einen Firmenwagen zur privaten und beruflichen Nutzung. Wird das Fahrzeug nur zu beruflichen Zwecken genutzt, fallen keine Steuern an. Bei einer privaten und beruflichen Nutzung werden Steuern und Sozialversicherungsbeiträge fällig.

Zuschläge für Wochenend- und Nachtarbeit

Das Einkommenssteuerrecht gibt Arbeitgebern die Möglichkeit, Beschäftigten für Nacht- und Wochenendarbeit steuer- und beitragsfreie Zuschläge zu zahlen. Die Höhe variiert prozentual zur tatsächlich geleisteten Arbeit.

Mitarbeiterverpflegung

Die Kosten für die Verpflegung des Arbeitnehmers können vom Arbeitnehmer beitragsfrei und pauschalbesteuert übernommen werden. Dabei orientiert sich der Wert einer Mahlzeit am aktuellen Sachbezugswert in Höhe von 3,17 € (2017). Dieser Betrag kann vom Arbeitgeber mit 3,10 € pro Arbeitstag aufgestockt werden. Bei manchen Anbietern (u.a. bei Lunchio) ist sogar ein komplett steuerfreier Arbeitgebezuschuss von bis zu 6,27€ möglich. Digitale Essensmarken erlauben inzwischen sogar flexible Mahlzeiten ohne Akzeptanzpartner und sind damit ein positiver Effekt für die Mitarbeiterbindung.

Belegschaftsrabatt

Häufig überlassen Unternehmen aus dem produzierenden oder Dienstleistungsgewerbe eigene Waren oder Dienstleistungen vergünstigt oder kostenlos. Darunter fallen Zuwendungen, mit denen der Arbeitgeber üblicherweise handelt. Sie sind steuer- und beitragsfrei sofern die vom Arbeitnehmer zu zahlenden Preise abzüglich 4 % Abschlag nicht 1.080 € jährlich übersteigt.

Erholungsbeihilfe

Planen Arbeitnehmer eine Erholungspause und beanspruchen dafür Urlaubstage, kann der Arbeitgeber eine Erholungsbeihilfe auch für die Familienmitglieder gewähren. 156 € für den Arbeitnehmer, 104 € für den Partner/Partnerin und 52 € pro Kind sind hier möglich. Übernimmt der Arbeitnehmer die Pauschalsteuer, erhält der Arbeitnehmer so immerhin 364 € Erholungsbeihilfe.

Kinderbetreuungskosten

Die Kosten für die Kinderbetreuung spielen oft eine große Rolle, ob es sich überhaupt lohnt, arbeiten zu gehen. Übernimmt der Arbeitgeber die Kosten oder gibt etwas dazu, ist dieser Arbeitgeberzuschuss steuerfrei.

Handy- und Telefonnutzung

Telefonieren Arbeitnehmer regelmäßig beruflich mit privaten Telefonen, können diese Aufwendungen pauschal beitrags- und steuerfrei vom Arbeitgeber erstattet werden. Dazu gehört auch das Grundentgelt des Telefonanschlusses entsprechend dem beruflichen Anteil.

Vermietung von Werbeflächen

Mietet der Arbeitgeber Werbeflächen am privaten Pkw des Arbeitnehmers, ist dieser beitrags- und steuerfrei, sofern diese nicht 256 € pro Jahr übersteigen. Voraussetzungen sind ein Mietvertrag und eine festgelegte Laufzeit.

Mitarbeiter Benefits mit Lunchio

Die Entgeltoptimierung über einen Arbeitgeberzuschuss garantiert mehr Netto vom Brutto und senkt Lohnkosten. Wer sich vom Arbeitgeber das Telefon, die Mittagsverpflegung oder die Kindergartenbetreuung bezahlen lässt, freut sich am Monatsende über mehr Netto in der Lohntüte.
Arbeitgeber, die über die klassische Lohnerhöhung ihre Arbeitnehmer ans Unternehmen binden möchten, erzielen fast immer eine gegenteilige Wirkung. Durch die Abgaben an den Vater Staat magert die einst stolze Bruttosumme zu einem kleinen Nettobetrag ab. Den größten Teil des Bruttobetrags steckt sich der Fiskus ein. Mit einer Entgeltoptimierung über den Arbeitgeberzuschuss lässt sich diese Steuerbelastung jedoch kräftig senken.

Benefits lohnender als Lohnerhöhung

Arbeitgeberzuschuss – subventionierte Extras für Arbeitnehmer

Angesichts der immer größeren Steuerbelastung setzen viele Arbeitgeber auf den Arbeitgeberzuschuss zur Entgeltoptimierung, denn Vater Staat zeigt sich hier großzügig und gestattet Unternehmen, Mitarbeitern steuerfreie Zuschüsse zu gewähren. Das Resultat: Der zusätzliche Betrag geht Brutto wie Netto auf das Konto des Arbeitnehmers.
Der Arbeitgeberzuschuss ist deshalb zur Entgeltoptimierung so attraktiv, weil sie auch dem Arbeitgeber Vorteile bringt. Statt teurer Lohnnebenkosten durch Lohnsteuer und Sozialversicherungsabgaben spart er sich diese. Werden beispielsweise 94,05 € des Bruttogehalts in den Arbeitgeberzuschuss „Verpflegung“ umgewandelt, sparen Arbeitgeber pro Beschäftigten monatlich 129 € an Lohnnebenkosten. Der Arbeitnehmer hingegen freut sich über eine Gehaltserhöhung von monatlich 94,05 € und regelmäßige Mahlzeiten am Arbeitsplatz – ein guter Anreiz zur Mitarbeiterbindung und -motivation.
Die Möglichkeiten einer Entgeltoptimierung über den Arbeitgeberzuschuss sind vielfältig. So ist es auch sinnvoll, sich die Kinderbetreuungskosten oder die Kosten für die Fort- und Weiterbildung bezahlen zu lassen. Bildungsmaßnahmen sind immer dann steuerfrei, wenn sie überwiegend im Interesse des Unternehmens erfolgen. Über 20 Arbeitgeberzuschüsse erlaubt Vater Staat – darunter das Jobticket, Übernahme der Telefon- und Internetkosten und der klassische Firmenwagen.

Arbeitgeberzuschuss „Verpflegung“ – Lohnnebenkosten senken und Mitarbeiter binden

Die häufigste Zuwendung hat der Gesetzgeber mit der Erhöhung des Sachbezugswertes wieder attraktiver gemacht. Seit Anfang 2017 beträgt der Sachbezugswert für den Arbeitgeberzuschuss „Verpflegung“ pro Arbeitstag 3,17 €. Damit können Arbeitgeber ihren Beschäftigten einen arbeitstäglichen Essenszuschuss in Höhe von lohnnebenkostenfreien 6,27 € gewähren. Um den steuerfreien Betrag von monatlich 94,05 € nicht zu überschreiten, haben sich 15 Essensmarken pro Monat eingebürgert.
Mit dem Arbeitgeberzuschuss „Verpflegung“ sparen Arbeitgeber monatlich pro Beschäftigten 129 €. Aufs Jahr hochgerechnet bedeutet das eine Ersparnis von 1.546 € pro Jahr und Arbeitnehmer. Angestellte hingegen dürfen sich monatlich über eine Lohnerhöhung von 94,05 € netto freuen.

Essenszuschuss Mitarbeiterbenefits mit Lunchio

Der Irrglaube wandert noch immer durch Arbeitnehmerköpfe: Nicht jeder Essenszuschuss vom Arbeitgeber ist steuerpflichtig. Der Essenszuschuss gilt als Sachbezug. Als Sachbezüge gelten Einnahmen aus einem Arbeitsverhältnis, die nicht aus Geld bestehen, und ist als geldwerter Vorteil lohnsteuer- und sozialversicherungspflichtig. Sachbezüge sind steuerfrei, wenn der Arbeitnehmervorteil bei höchstens 44 € pro Monat liegt. Dabei handelt es sich um die gesetzlich festgelegte Freigrenze für Sachbezüge. Wird diese Freigrenze überschritten, werden Lohnsteuern fällig. So die Rechtsprechung. Doch es gibt Ausnahmen.

Essenszuschuss als Sachbezug

Was ist der Essenszuschuss?

Beim Essenszuschuss handelt es sich um eine freiwillige Arbeitgeberleistung, bei der die Arbeitgeber arbeitstäglich 3,10 € zum derzeitigen Sachbezugswert von 3,17 € für die Verpflegung geben. Somit haben Arbeitnehmer die Möglichkeit, täglich ihre Mahlzeiten bis zu einem Wert von 6,27 € einzunehmen.

Muss der Essenszuschuss steuerlich abgesetzt werden?

Die Bewertung eines Essenszuschusses vom Arbeitgeber hängt von den amtlichen Sachbezugswerten ab. Sie sind in der Sozialversicherungsentgeltverordnung (SvEV) festgesetzt. Dabei gilt:

1. Zahlt der Arbeitnehmer den Sachbezugswert in Höhe von 3,17 € selbst, entsteht ihm kein geldwerter Vorteil. Der Essenszuschuss bleibt steuerfrei.
2. Zahlt der Arbeitnehmer weniger als 3,17 €, wird der geldwerte Vorteil aus der Differenz zwischen Zuzahlung und Sachbezugswert ermittelt. Diese Differenz ist steuerpflichtig.
3. Beteiligt sich der Arbeitnehmer nicht am Essenszuschuss, entspricht der geldwerte Vorteil dem Sachbezugswert von 3,17 €. Dieser ist ebenfalls steuerpflichtig.
4. Speisen die Mitarbeiter täglich umsonst oder vergünstigt im Betrieb, hat der Arbeitgeber die Möglichkeit, den Essenszuschuss pauschal mit 25 % zu versteuern.

Der Essenszuschuss muss vom Arbeitnehmer bei der Steuererklärung als geldwerter Vorteil versteuert werden, sofern er sich nicht am Essenszuschuss in Höhe des Sachbezugswerts von derzeit 3,17 € arbeitstäglich beteiligt. D. h. Gewährt der Arbeitgeber dem Beschäftigten einen Essenszuschuss von arbeitstäglich 3,10 € + 3,17 € Sachbezugswert und beteiligt sich der Arbeitnehmer mit arbeitstäglich 3,17 € daran, bleibt der Essenszuschuss für den Arbeitnehmer steuerfrei.
Beteiligt sich der Mitarbeiter nur anteilig am Sachbezugswert, muss die Differenz zwischen Zuzahlung des Arbeitnehmers und dem Sachbezugswert versteuert werden. Zahlt beispielsweise der Arbeitnehmer anstelle des Sachbezugswertes von 3,17 € nur 1,50 € dazu, muss er in der Steuererklärung die monatliche Differenz von 22,50 € versteuern.