Entgeltoptimierung über Arbeitgeberzuschuss

Die Entgeltoptimierung über einen Arbeitgeberzuschuss garantiert mehr Netto vom Brutto und senkt Lohnkosten. Wer sich vom Arbeitgeber das Telefon, die Mittagsverpflegung oder die Kindergartenbetreuung bezahlen lässt, freut sich am Monatsende über mehr Netto in der Lohntüte.

Arbeitgeber, die über die klassische Lohnerhöhung ihre Arbeitnehmer ans Unternehmen binden möchten, erzielen fast immer eine gegenteilige Wirkung. Durch die Abgaben an den Vater Staat magert die einst stolze Bruttosumme zu einem kleinen Nettobetrag ab. Den größten Teil des Bruttobetrags steckt sich der Fiskus ein. Mit einer Entgeltoptimierung über den Arbeitgeberzuschuss lässt sich diese Steuerbelastung jedoch kräftig senken.

Benefits lohnender als Lohnerhöhung

Arbeitgeberzuschuss – subventionierte Extras für Arbeitnehmer

Angesichts der immer größeren Steuerbelastung setzen viele Arbeitgeber auf den Arbeitgeberzuschuss zur Entgeltoptimierung, denn Vater Staat zeigt sich hier großzügig und gestattet Unternehmen, Mitarbeitern steuerfreie Zuschüsse zu gewähren. Das Resultat: Der zusätzliche Betrag geht Brutto wie Netto auf das Konto des Arbeitnehmers.
Der Arbeitgeberzuschuss ist deshalb zur Entgeltoptimierung so attraktiv, weil sie auch dem Arbeitgeber Vorteile bringt. Statt teurer Lohnnebenkosten durch Lohnsteuer und Sozialversicherungsabgaben spart er sich diese. Werden beispielsweise 94,05 € des Bruttogehalts in den Arbeitgeberzuschuss „Verpflegung“ umgewandelt, sparen Arbeitgeber pro Beschäftigten monatlich 129 € an Lohnnebenkosten. Der Arbeitnehmer hingegen freut sich über eine Gehaltserhöhung von monatlich 94,05 € und regelmäßige Mahlzeiten am Arbeitsplatz – ein guter Anreiz zur Mitarbeiterbindung und -motivation.
Die Möglichkeiten einer Entgeltoptimierung über den Arbeitgeberzuschuss sind vielfältig. So ist es auch sinnvoll, sich die Kinderbetreuungskosten oder die Kosten für die Fort- und Weiterbildung bezahlen zu lassen. Bildungsmaßnahmen sind immer dann steuerfrei, wenn sie überwiegend im Interesse des Unternehmens erfolgen. Über 20 Arbeitgeberzuschüsse erlaubt Vater Staat – darunter das Jobticket, Übernahme der Telefon- und Internetkosten und der klassische Firmenwagen.

Arbeitgeberzuschuss „Verpflegung“ – Lohnnebenkosten senken und Mitarbeiter binden

Die häufigste Zuwendung hat der Gesetzgeber mit der Erhöhung des Sachbezugswertes wieder attraktiver gemacht. Seit Anfang 2017 beträgt der Sachbezugswert für den Arbeitgeberzuschuss „Verpflegung“ pro Arbeitstag 3,17 €. Damit können Arbeitgeber ihren Beschäftigten einen arbeitstäglichen Essenszuschuss in Höhe von lohnnebenkostenfreien 6,27 € gewähren. Um den steuerfreien Betrag von monatlich 94,05 € nicht zu überschreiten, haben sich 15 Essensmarken pro Monat eingebürgert.
Mit dem Arbeitgeberzuschuss „Verpflegung“ sparen Arbeitgeber monatlich pro Beschäftigten 129 €. Aufs Jahr hochgerechnet bedeutet das eine Ersparnis von 1.546 € pro Jahr und Arbeitnehmer. Angestellte hingegen dürfen sich monatlich über eine Lohnerhöhung von 94,05 € netto freuen.

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