Weihnachtsgeschenke: alle Jahre wieder!

So bleiben die Weihnachtsgeschenke für Ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen steuerfrei und ohne Sozialabgaben.

Das Jahr neigt sich seinem Ende zu, die ersten Lebkuchen und Schokonikoläuse haben Einzug in die Supermärkte gehalten und die ersten Weihnachtsgeschenke werden besorgt. Zeit, sich Gedanken zu machen, womit Sie Ihrer Belegschaft zu Weihnachten eine Freude bereiten können. Wenn Sie Ihr Team mit einem Weihnachtsgeschenk überraschen wollen, bietet Ihnen das Lohnsteuerrecht einige Möglichkeiten, Ihre Präsente steuerfrei und nicht sozialabgabepflichtig zu verschenken. 

Weihnachtsgeschenke innerhalb der 44-Euro-Freigrenze

Die erste Möglichkeit, die Ihnen das Steuerrecht bietet, ist die 44-Euro-Freigrenze. Diese erlaubt es Ihnen, Ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen grundsätzlich einmal im Monat mit einem oder mehreren Sachbezügen in Wert von insgesamt 44 € zu beschenken. Dies können beispielsweise ein Jobticket, Sachgeschenke oder der Digitale Warengutschein von Hrmony sein. Dieses Kontingent können Sie im Dezember natürlich auch für ein Weihnachtsgeschenk an Ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen nutzen.
Beachten Sie aber in diesem Fall, dass es sich bei der 44-Euro-Grenze um eine Freigrenze handelt. Das bedeutet, dass, sollte dieser Betrag überschritten werden, der komplette Betrag zu versteuern ist. Sollten Sie also überlegen, das Weihnachtsgeschenk für Ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen unter der 44-Euro-Freigrenze laufen zu lassen, prüfen Sie bitte genau, ob Sie nicht noch andere Posten damit bestreiten.

Leider kein Weihnachtsgeschenk: Aufmerksamkeiten innerhalb der 60-Euro-Freigrenze

Neben der monatlichen 44-Euro-Freigrenze können Geschenke auch im Wert von bis zu 60 € steuerfrei und abgabefrei überreicht werden. Dafür ist allerdings ein persönlicher und einmaliger Anlass vonnöten, wie zum Beispiel eine Hochzeit, ein Dienstjubiläum oder ein Geburtstag. In diesem Fall gilt die 60-Euro-Freigrenze pro Anlass, so dass es durchaus möglich ist, einen Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin gleich zweimal in einem Monat zu beschenken. 
Weihnachten allerdings ist (nicht nur) steuerrechtlich ein Fest für alle und kein persönlicher Anlass, so dass die Weihnachtsgeschenke für Ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen nicht unter dieser Regelung verbucht werden können. Weiter ist auch die 60-Euro-Grenze eine Freigrenze, die nicht überschritten werden kann, ohne dass auf den Gesamtbetrag Steuern fällig werden.

Weihnachtsgeschenke während einer Betriebsveranstaltung mit einem Freibetrag von 110 €

Sollten Sie Ihren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen ein Weihnachtsgeschenk im Wert von über 44 € machen wollen, können Sie dies mit einer Weihnachtsfeier verbinden. Diese zählt als Betriebsveranstaltung. Pro Jahr können Sie zwei Betriebsveranstaltungen mit je einem Freibetrag von 110 € pro Mitarbeiter oder Mitarbeiterin ausrichten. In diesen Freibetrag können auch die Geschenke mit einberechnet werden, die dort verteilt werden. 
Aber Vorsicht, eine einfache Bescherung mit Weihnachtsgeschenken zählt noch nicht als Betriebsveranstaltung, sondern braucht einen festlichen Rahmen mit Reden, Bewirtung oder Musikvorführungen. Sollten die Kosten für die Weihnachtsfeier den Freibetrag von 110 € überschreiten, sind nur die Zusatzkosten zu versteuern. Hier bietet Ihnen der Gesetzgeber die Möglichkeit einer Pauschalversteuerung von 25 Prozent und erlässt Ihnen die Sozialabgaben.

Ein kleiner Trick für mehr Weihnachtsgeschenke: Wir wünschen schöne Feiertage!

Ein kleiner Trick, die Kosten für die Weihnachtsfeier und die Weihnachtsgeschenke etwas zu erhöhen: Kombinieren Sie den monatlichen 44-Euro-Sachbezug einfach mit dem Freibetrag von 110 €. Sollte der Sachbezug also in diesem Monat noch nicht anderweitig in Anspruch genommen worden sein, kommen Sie pro Mitarbeiter oder Mitarbeiterin immerhin auf einen steuerfreien und nicht-sozialabgabepflichtigen Betrag von 154 €. Und als Amuse Gueule vor der Weihnachtsfeier kann sich Ihr Team mit den Digitalen Essensmarken von Hrmony noch ein leckeres Mittagessen schmecken lassen!

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Dennis Ortmann
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