Mit dem Jobrad oder Dienstfahrrad radeln Ihre Mitarbeiter gesund und umweltschonend zur Arbeit.

Es muss nicht immer der Dienstwagen sein: das Jobrad als alternatives Dienstfahrzeug

Mit einem Jobrad ermöglicht der Arbeitgeber seinen Mitarbeitern nicht nur auf dem Arbeitsweg, sondern auch am Wochenende, etwas für die Fitness und die Umwelt zu tun. Denn seit 2012 ist ein Jobrad oder Dienstfahrrad Teil der Dienstwagenregelung und darf damit auch privat gefahren werden. Ist das Jobrad das wirtschaftliche Eigentum des Arbeitgebers, entsteht beim privaten Wochenendausflug ein geldwerter Vorteil für den Arbeitnehmer, der mit der pauschalen 1-%-Regelung versteuert werden muss.

Beliebter Benefit: E-Bikes und S-Pedelecs

Immer größerer Beliebtheit erfreuen sich E-Bikes oder S-Pedelecs, die als Jobrad genutzt werden, denn sie entlasten den Fahrer durch einen kleinen Elektromotor beim Radeln. Allerdings müssen S-Pedelecs, die schneller als 25 km/h sind, zugelassen werden. Die steuerlichen Konsequenzen sind dann die 1-%-Regelung und der Entfernungszuschlag für die Distanz zwischen Wohnung und erstem Arbeitsplatz, die auch bei einem Dienstwagen inkrafttreten.

Auch Jobrad, Dienstfahrrad, E-Bike und S-Pedelec fallen unter die Dienstwagenregelung

Wer über die Anschaffung eines E-Bikes oder S-Pedelecs als Jobrad für seine Mitarbeiter nachdenkt, sollte deshalb zum einen die Anschaffungskosten solcher motorisierten Dienstfahrräder genau prüfen und darüber hinaus die rechtlichen Bestimmungen bedenken, die ein solches Dienstfahrrad mit sich bringt. Will der Arbeitnehmer das Jobrad schließlich übernehmen, geht das Finanzamt nach 36 Monaten Fahrzeit von einem Restwert von 40 % des Anschaffungspreises aus. Dies ist auch der Fall, wenn nicht der Arbeitgeber, sondern ein fremder Dritter wie beispielsweise der Leasinggeber das Jobrad an den Arbeitnehmer verkauft, was als Arbeitslohn von dritter Seite gewertet wird.

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Rechtsgrundlage: BMF, Schreiben v. 17.11.2017, IV C 5 - S 2334/12/10002-04.

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