„Ein bisschen Schummeln wird doch wohl erlaubt sein?“

Alles für die Katz‘: Essensmarken aus Papier bieten viele Schlupflöcher, um die rechtlichen Vorgaben zu umgehen

Um die Rechtsgültigkeit des steuerlich begünstigten Essenszuschusses zu gewährleisten, müssen bei seiner Anwendung einige Vorschriften eingehalten werden. Diese Vorschriften können mit dem überholten System der Papieressensmarken leicht umgangen werden, wie folgende, tatsächlich so geschehene Anekdote zeigt.

Häppchen in Gelee, eine ausgewogene Mahlzeit?

Eine Kneipe irgendwo in Berlin, zwei junge Frauen, die sich bei einem Glas Wein unterhalten. Plötzlich holt eine der Frauen eine Papieressensmarke aus ihrem Portemonnaie hervor. „Hier, für Katzenfutter“, sagt sie und gibt die Marke der anderen. Diese grinst und verstaut die Essensmarke: „Hmm, da bekommen die beiden Kater lecker Häppchen in Gelee für einen ganzen Monat und das auch noch zum halben Preis!“ – „Schau aber, dass du bei deinem Einkauf keinen Alkohol auf dem Band hast, sonst nehmen sie den Gutschein nicht an.“ Die Beschenkte nickt, die Haustiergrundversorgung scheint geklärt und die beiden wenden sich wieder anderen Themen zu.

Doch was steckt hinter diesem kurzen Dialog? Neben einer freundschaftlichen Geste ist es vor allem Paradebeispiel für eine Reihe von Schummeleien, die durch papierne Essensmarken erst ermöglicht werden.

Der Wert einer Essensmarke

Aber vorab: Die Damen haben recht. Eine Essensmarke für ein Mittagessen setzt sich zusammen aus dem zu versteuernden Sachbezugswert von 3,30 € und einem steuerfreien Zuschuss von maximal 3,10 €. In unserer Geschichte wurde dieser maximale Zuschuss vom Arbeitgeber der großzügigen jungen Dame gezahlt, so dass sie nur die Kosten von 3,30 € für die Essensmarke zu tragen hat, also ungefähr die Hälfte des Markenwertes. Für die gesamten 6,40 € gibt es immerhin 13 Dosen Futter, die Kater speisen tatsächlich einen knappen Monat für die Hälfte der Kosten der Freundin. Die andere Hälfte übernimmt ihr Arbeitgeber. Ob dieser ein Tierfreund ist, ist nicht überliefert.

Ab durch die Lücke!

Allerdings unterliegen die Essensmarken einigen Vorgaben. Zuerst sind Essensmarken nicht übertragbar, die Freundin hätte ihre Marke also gar nicht verschenken dürfen, sondern hätte das Katzenfutter selbst besorgen müssen. Auch ein Vorratskauf ist nicht erlaubt, das Futter hätte also auf einmal verfüttert werden müssen.

Vor allem aber darf der Essenszuschuss für ein Mittagessen wirklich auch nur für ein Mittagessen verwendet werden, Non-Food-Artikel und Alkohol sind ausgeschlossen. Ob Katzenfutter nun für jeden Menschen unter Non-Food fällt, ist diskutabel, aber dass die Häppchen in Gelee nicht auf dem Mittagstisch der Beschenkten gelandet sind, können wir nur hoffen.

Die beiden sind sich der steuerrechtlichen Vorgaben sehr wohl bewusst, wie der Tipp deutlich macht, im Supermarkt keinen Alkohol mit Essensmarken zu bezahlen. Anscheinend greifen die beiden hier auf einen Erfahrungsschatz zurück, was von der Kasse akzeptiert wird und was nicht. Der Supermarkt hätte die Marke allerdings weder für Alkohol noch für Katzenfutter annehmen dürfen.

Es gibt eine Alternative, die für Rechtssicherheit sorgt!

Eine steuerrechtlich korrekte Anwendung von Papieressenmarken ist also praktisch nicht kontrollierbar, das System bietet einfach zu viele Lücken für einen missbräuchlichen Einsatz. An diesem Punkt setzen die Digitalen Essensmarken von Hrmony an. Mit ihnen hätte die großzügige Freundin den Futterbon abfotografiert und über die App an Hrmony geschickt. Das Hrmony-Team hätte den Bon geprüft und den Beleg nicht zur Rückerstattung freigegeben, der Essenszuschuss wäre nur für andere, den Vorgaben entsprechende Einkäufe erstattet worden. Die Kater hätten aber auch in diesem Fall nicht hungern müssen, denn mit der Rückerstattung zur nächsten Lohnabrechnung hätte die Freundin gleich mehrere Runden Häppchen in Gelee spendieren können – völlig rechtssicher und compliant.

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Dennis Ortmann
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