Wie lässt sich Motivation durch ein Belohnungssystem steigern?

Erfolg braucht Motivation. Um die zu wecken, hat unser Gehirn ein ganz besonderes Belohnungssystem für uns in petto.

Was ist das Belohnungssystem?

Das Belohnungssystem ist der neurologische Antrieb, der dafür sorgt, dass sich der Körper einer Aufgabe stellt und nicht nur im Ruhemodus bleibt. Dabei schüttet das Gehirn motivierende und schließlich glücklich machende Hormone aus, die uns die Aufgabe gern bewältigen lassen.

Wie funktioniert das Belohnungssystem im Gehirn?

Sind wir vor eine Aufgabe gestellt, schüttet das Gehirn zuerst die anregenden Hormone Dopamin und Adrenalin aus, die uns motiviert an die Arbeit machen sollen. Bei Fertigstellung der Aufgabe belohnt uns das Gehirn mit Endorphinen, die einen kleinen Rausch auslösen, an den wir uns auch vor Beginn der nächsten Aufgabe gern erinnern werden.

Was aktiviert das Belohnungssystem?

Bei erfolgreicher Fertigstellung einer Aufgabe schüttet das Gehirn Endorphine aus. Diese versetzen uns in einen rauschartigen Zustand, der aber nicht von langer Dauer ist. Die Erinnerung an dieses Glückshormon motiviert uns aber, auch die nächste Herausforderung zu meistern. Unterstützt wird der Weg zur Belohnung von den anregenden Hormonen Dopamin und Adrenalin

„Benefits steigern die Motivation.“ Dieser verheißungsvolle Satz ist in Bezug auf Mitarbeiter-Benefits allgegenwärtig: Durch sie arbeiten wir alle besser, schneller, effizienter und bringen das Unternehmen ganz weit nach vorne. Aber was genau bedeutet „Motivation“? Was geschieht im Gehirn, dass es sich überhaupt dazu entscheidet, eine Herausforderung annehmen zu wollen? Und inwiefern helfen Benefits unserem Gehirn bei dieser Entscheidung?

Die Hintergedanken des Gehirns

Ohne unser motiviertes Gehirn im neurologischen Sinne würden wir gar nichts tun und unser Leben in einem kräftesparenden Schlummerzustand verbringen. Doch weiß unser Gehirn, dass wir nicht lange in diesem Zustand bleiben können und hat ein Belohnungssystem entwickelt, dass uns durch Erfolgserlebnisse antreibt und letztendlich – so der Grundgedanke unseres Gehirns – am Leben erhält.
Werden wir nun also vor eine Aufgabe gestellt, prüft unser Gehirn in unserem Erfahrungsschatz, ob wir schon mal ein ähnliches Erfolgserlebnis mit anschließendem Glücksgefühl hatten. Wenn ja, nimmt das Gehirn die Anstrengung in kauf und bringt das Belohnungssystem in Gang, das uns motiviert, diese Aufgabe zu erfüllen. Und damit wir die Aufgabe auch durchstehen und zu unserer Zufriedenheit zu Ende bringen, verspricht uns das Gehirn mit diesem Belohnungssystem am Ende ein berauschendes Glücksgefühl.

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Von der Motivation zum Erfolgserlebnis

Dafür schüttet das Gehirn zuerst einmal Dopamin aus. Dieses Motivationshormon weckt in uns das Verlangen nach Erfolg und treibt uns, unterstützt von etwas Adrenalin, zur Fertigstellung unserer Aufgabe an. Denn hinter der Zielgeraden wartet auf uns die Belohnung in Form von Endorphinen. Endorphine machen uns glücklich, auch weil sie teilweise aus körpereigenen Opiaten bestehen, die uns in einen kleinen Rauschzustand versetzen. Leider endet dieser Rausch wieder recht schnell, die Erinnerung an ihn aber bleibt und treibt uns bei der nächsten Aufgabe erneut motiviert zum Ziel.

Wie können Benefits das Belohnungssystem des Gehirns unterstützen?

Theoretisch regelt das Belohnungssystem des Gehirns den Kreislauf von Motivation und Erfolgserlebnis also ganz allein. Und trotzdem können äußere Faktoren wie Benefits unsere Arbeitsmotivation beeinflussen. Denn die Aussicht auf eine größere Belohnung erhöht die Motivation unseres Gehirns. Warten also am Ende des Belohnungssystems nicht nur die Freude über einen Erfolg, sondern auch noch Prämien und die zum Ausdruck gebrachte Wertschätzung des Chefs, wird sich unser Gehirn gleich doppelt anstrengen, uns mit seinem Belohnungssystem zum Erfolg zu bringen. 
Weiter sieht das Gehirn in einer Umgebung, die ihm nicht zusagt, verständlicherweise keinen Sinn darin, überhaupt das Belohnungssystem für uns zu starten. Es braucht als Antrieb also ein Arbeitsumfeld, im dem es sich wohl- und wertgeschätzt fühlt. Und solch ein die Motivation motivierendes Arbeitsumfeld kann unter anderem eben durch Benefits erzeugt werden.

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