Nettolohnoptimierung für Arbeitnehmer – Tipps fürs Personalgespräch

Mit Argumenten punkten

 
 

Nettolohnoptimierung für Arbeitnehmer: Die klassische Lohnerhöhung ist bei Arbeitnehmern sehr beliebt, bringt sie am Monatsende doch mehr Geld in die Lohntüte. Sie haben jedoch einen enormen Nachteil: Von der eigentlichen Lohnerhöhung bleibt nach dem Abzug von Sozialabgaben und Lohnsteuern nicht mehr viel übrig – oft nur noch die Hälfte. Noch schlechter kommen Arbeitgeber weg. Er muss auf den Bruttolohn zusätzlich noch Sozialversicherungsabgaben und den Arbeitgeberanteil zahlen – ein Grund, weshalb viele Arbeitgeber auf Lohnerhöhungen verzichten. Die Folge sind frustrierte Arbeitnehmer, die sich dann im schlimmsten Fall einen anderen Arbeitgeber suchen.

Eine Nettolohnoptimierung bietet Arbeitgebern die Möglichkeit, ihre Lohnnebenkosten zu senken, ohne ihre Arbeitnehmer zu benachteiligen. Allerdings ist nicht jeder Arbeitgeber gewillt, den Lohn über eine Nettolohnoptimierung zu erhöhen. In einem Personalgespräch lässt sich das Problem hervorragend klären.

Was ist eine Nettolohnoptimierung?

Eine Nettolohnoptimierung ist eine Lohnerhöhung über Lohnbausteine. Dabei wird ein Teil des bisherigen Bruttolohnes durch sogenannte Lohnbausteine ersetzt, die entweder gar nicht oder nur gering versteuert werden müssen. Die Zahlung von Sozialversicherungsabgaben entfallen ebenfalls. So kommt die Lohnerhöhung unvermindert bei den Arbeitnehmern an.

Klassische Lohnbausteine bzw. Sachleistungen sind unter anderem:

  • Kinderbetreuungszuschüsse
  • Betriebsrenten
  • Essen- oder Restaurantgutscheine
  • Tankgutscheine
  • Internet- oder Telefonpauschalen
  • Erholungsbeihilfen
  • Kinderbetreuungszuschuss
  • Gesundheitsförderung
  • Erholungsbeihilfen
  • Zuschüsse zu Fort- und Weiterbildungen

     

    4 Tipps, wie Arbeitnehmer Ihren Arbeitgeber überzeugen

    Viele Arbeitnehmer kennen das Prinzip der Nettolohnoptimierung nicht oder lehnen Sie ab. Trotzdem müssen Arbeitnehmer nicht auf diese steuergünstige Lohnerhöhung verzichten. Sofern sie überzeugende Argumente in einem persönlichen Gespräch bringen, lassen sich auch ablehnende Arbeitgeber überzeugen.

    Tipp 1: Ersparnis für den Arbeitgeber
    Mithilfe von Lohnbausteinen sparen Arbeitgeber pro Arbeitnehmer und Jahr zwischen 300 Euro und 3.000 Euro. Der Grund sind die niedrigen bzw. wegfallenden Lohnnebenkosten und Sozialversicherungsabgaben.

    Angenommen ein Arbeitgeber zahlt einem Arbeitnehmer einen Bruttolohn von 100 €. Dann zahlt er insgesamt 120,00 €. Der Arbeitnehmer muss ebenfalls Lohnsteuern zahlen und Sozialversicherungsabgaben abführen. Je nach Steuersatz kann sich der Betrag auf bis zu 66,00 € belaufen, d. h. dem Arbeitnehmer bleiben effektiv lediglich 34,00 € übrig.

    Entscheidet sich der Arbeitgeber für eine Nettolohnerhöhung durch einen Essenszuschuss oder Kinderbetreuungskosten, kommt dieser in voller Höhe beim Arbeitnehmer an. Weder Arbeitnehmer noch Arbeitgeber zahlen Lohnnebenkosten.

    Argument: Der Arbeitgeber senkt durch die Nettolohnoptimierung seine Lohnnebenkosten und erhöht auf diese Weise seine Liquidität. Sie ist auch eine gute Alternative zu Sondervergütungen.

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Tipp 2: Mitarbeiterbindung zum Nulltarif
Mit Sonderleistungen wie Tankgutscheine, Betriebsrenten oder Restaurantgutscheinen erhöht sich die Attraktivität von Unternehmen. Angestellte bleiben ihrem Unternehmen länger verbunden. Der Arbeitgeber profitiert von einer niedrigen Fluktuation seiner gut ausgebildeten und eingearbeiteten Angestellten.

Argument: Arbeitgeber erhalten sich ihre gut ausgebildeten und eingearbeiteten Fachkräfte und profitieren von deren Kenntnissen und Erfahrungen.

Tipp 3: Mitarbeitermotivation mit Nettolohnoptimierung
Zufriedene Mitarbeiter arbeiten motivierter und engagieren sich stärker in die Lösung beruflicher Probleme. Gewährt der Arbeitgeber Restaurantgutscheine als Sachleistung, erhöht er gleichzeitig die Leistungsfähigkeit seiner Mitarbeiter nach der Mittagspause.

Argument: Zufriedene Angestellte sind motivierter und leisten mehr. Das wirkt sich auch positiv auf die Krankheitstage aus, die in vielen Unternehmen ein grundlegendes Problem darstellen.

Tipp 4: Employer Branding mit Sachleistungen
Employer Branding ist der neue Schlachtruf in Unternehmen. Aufgrund fehlender qualifizierter Fach- und Führungskräfte finden Unternehmen immer schwerer neues Personal. Mit einer Nettolohnoptimierung werden Unternehmen auch für hochqualifizierte Fachkräfte interessant.

Argument: Attraktive Unternehmen punkten mit einer Nettolohnoptimierung. Auf diese Weise wird das Unternehmen auch für hochqualifizierte Führungs- und Fachkräfte interessant.

 

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