Vier kreative Ideen für ein steuergünstiges Gehalt

 

Lohnnebenkosten kreativ senken

 
 

Als Arbeitgeber existieren viele Möglichkeiten, Angestellten einen pauschal versteuerten oder lohnsteuerfreien Arbeitslohn zu zahlen. Das beginnt bei den Klassikern, wie dem Jobticket oder Übernahme der Kinderbetreuungskosten und hört mit dem Tankgutschein auf. Einige Änderungen im Jahr 2017 bieten Arbeitgebern nun noch mehr Alternativen.

Sachbezug „Gesundheitsleistungen“ – gesund durch den Arbeitstag

Ersetzen Arbeitgeber ihren Beschäftigten die Kosten für die Teilnahme an gesundheitsfördernden Maßnahmen, ist dieser Arbeitgeberzuschuss bis zu einem Betrag von 500 € pro Jahr steuerfrei. Hier kann es sich um Angebote zur Stressbewältigung oder zur Rückenschule handeln. Voraussetzung ist, dass diese Kurse den Anforderungen der §§ 20, 20 a SGBV entsprechen. Kurse, die zertifiziert wurden, entsprechen automatisch diesen Ansprüchen.

Essenszuschuss über Digitale Essensmarken – mehr Zeit und weniger Kosten

Die Digitalisierung macht auch vor Arbeitgeberzuschüssen nicht halt. Anstelle klassischer Essensmarken aus Papier nutzen viele moderne Unternehmen die Digitale Essensmarke für eine ausgewogene und flexible Ernährung ihrer Angestellten.

Mit einem Sachbezugswert von 3,23 € haben Arbeitgeber nun die Möglichkeit, ihren Beschäftigten monatlich einen Arbeitgeberzuschuss in Höhe von 94,95 € für die Verpflegung am Arbeitsplatz zu gewähren, ohne dass Lohnsteuern oder Sozialversicherungsabgaben anfallen. Die Beschäftigten haben mehr Netto vom Brutto und Arbeitgeber sparen pro Arbeitnehmer und Monat 115 €.

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Prepaid-Kreditkarten – Einkaufsgutschein zur Mitarbeiterbindung

Arbeitgeber, die an ihre Arbeitnehmer Prepaid-Kreditkarten ausgeben, können diese pro Monat mit 44 € aufladen. Der Arbeitnehmer kann über diesen Betrag bei seinem Einkauf frei verfügen.

Da es sich hierbei um einen Sachbezug handelt, greift die Freigrenze für Sachbezüge für monatlich 44 €. Aber Achtung: Die Kreditkarte darf nicht für Dispokredite, Barabhebungen oder Überweisungen genutzt werden. Dann würde es sich um einen steuerpflichtigen Barlohn handeln.

Eventuelle Gebühren, die für Anbieter solcher Kreditkarten anfallen, dürfen vom Arbeitgeber übernommen werden. Die Freigrenze von 44 € wird durch diese Gebühren nicht überschritten.

Werbung und Lohnerhöhung in Einem – Werbefläche am Pkw

Die Werbefläche am Pkw ist eine klassische Win-Win-Situation. Arbeitgeber, die Werbung für ihr Unternehmen am Pkw des Mitarbeiters anbringen, machen steuerfrei Werbung und gewähren dem Mitarbeiter gleichzeitig eine Lohnerhöhung. Hier handelt es sich nicht um Arbeitslohn, sondern um steuerfreie Einkünfte aus der Vermietung beweglicher Gegenständen (§ 22 Abs. 3 EStG).

Übersteigt der monatliche Mietpreis nicht den Betrag 21,30 €, bleibt der Mitarbeiter – sofern er nicht andere sonstige Einkünfte hat, unter der jährlichen Freigrenze für sonstige Einkünfte (§ 22 Nr. 3 EStG). Damit ist das jährliche Entgelt für die Nutzung der Werbefläche an seinem Pkw in Höhe von 255,60 € steuer- und sozialversicherungsfrei.

 

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