Sachbezugswert – beitragspflichtiges Arbeitsentgelt als Zuschuss

Sachbezugswert bei digitalen Essensmarken

 
 

Ermittlung des geldwerten Vorteils des Sachbezugs

Der Sachbezugswert gehört zu den gängigen Instrumenten von Arbeitgebern, ihren Arbeitnehmern z. B. in Form von Essensmarken einen Zuschuss zu gewähren. Sie sind Einkünfte, die nicht als Geldleistung gewährt werden und zu den beitragspflichtigen Arbeitsentgelten zählen.

Für die Ermittlung des geldwerten Vorteils des Sachbezugs setzt die Bundesregierung mit Zustimmung des Bundesrates den Wert der Sachbezüge für jedes Kalenderjahr nach dem tatsächlichen Verkehrswert fest. Auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass auch für die Versicherten ein einkommensgemäßer Sozialversicherungsbeitrag entrichtet wird, die statt Barlohn Sachbezüge erhalten. Nur so ist garantiert, dass diese Versicherten bei Eintritt des Versicherungsfalls auch Leistungen nach dem Recht der Arbeitsförderung sowie Leistungen aus der Pflege-, Renten- und Krankenversicherung erhalten, die ihrem tatsächlichen Verdienst inklusive eventueller Sachbezüge entsprechen.

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Sachbezugswert für Essensmarken in Deutschland – Gesetzesgrundlage für Arbeitnehmer und Arbeitgeber

In Deutschland dürfen Unternehmen ihre Arbeitnehmer pro Arbeitstag steuerfrei mit bis zu 6,27 € bei der Essensversorgung unterstützen. Die Varianten dafür sind von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich. Je nach Finanzierungsmodell des Unternehmens gewähren Arbeitgeber mit einer eigenen Mittagsversorgung, z. B. Kantine, ihren Arbeitnehmern entweder eine vergünstigte oder sogar kostenlose Versorgung. Dieses Modell ist in Deutschland häufig nur in großen Unternehmen üblich.

Gängiger ist das Modell der Essensmarken. Derzeit setzt sich der Maximalwert für Essensgutscheine aus dem steuerlichen Sachbezugswert/Mitarbeiteranteil in Höhe von 3,17 € und dem maximalen Arbeitgeberzuschuss
von 3,10 € zusammen. Damit können Unternehmen ihren Mitarbeitern einen monatlichen Essenszuschuss in Höhe von 94,05 € gewähren.

Um die Nachweispflicht beim Finanzamt zu umgehen, gewähren die meisten Unternehmen ihren Arbeitnehmern nur 15 Essensmarken im Monat. Liegt die Zahl drüber, sind Unternehmen dazu verpflichtet, dem Finanzamt die Essenszuschüsse nachzuweisen, um einen Missbrauch der Essensmarken im Krankheitsfall oder im Urlaub zu verhindern.

Lunchio Essensmarken – den Sachbezugswert nutzen

Lunchio bietet drei Modelle der Essensmarken an:

Modell 1: Essenszuschuss mit Beteiligung der Mitarbeiter

Bei diesem Modell beteiligt sich der Arbeitnehmer am Sachbezugswert in Höhe von 3,17 € aus seinem Nettolohn. Sein Arbeitgeber kann dann bis zu 6,27 € dazu geben . Da dieser Betrag sozialabgaben- und steuerfrei ist, entstehen weder dem Angestellten noch dem Arbeitgeber zusätzliche Kosten. Im Gegenteil. Unternehmen sparen ihre Lohnnebenkosten. Arbeitnehmer erhalten im Gegenzug bis zu 1.128,60 € mehr Einkommen.

Modell 2: Essenszuschuss ohne Beteiligung der Mitarbeiter

Bei diesem Modell trägt der Arbeitgeber den Sachbezugswert in Höhe von 3,17 €. Der Arbeitnehmer selbst leistet keinen Beitrag zum Essenszuschuss. Die Unternehmen tragen damit 3,17 € Sachbezugswert zuzüglich 25 % Pauschalsteuer und den sozialabgaben- und steuerfreien Arbeitgeberzuschuss. Arbeitnehmer erhalten bei diesem Modell pro Jahr 1.128.60 € mehr Einkommen.

Modell 3: Lohnumwandlung mit Essensmarken

Einige Arbeitgeber wandeln 94,05 € des Bruttolohns in Essensmarken um. Auch bei diesem Modell haben Arbeitnehmer ein Mehreinkommen während Arbeitgeber Lohnnebenkosten sparen.

Kontaktieren Sie uns noch heute und erfahren Sie mehr über den Sachbezugswert in Form von Essensmarken!
Sie erreichen uns telefonisch unter der kostenfreien Rufnummer 0800 724 1300. Wir freuen uns auf Ihren Anruf.

 

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